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Kurz darauf passieren wir die Brücke
und genießen die Aussicht oder fahren dabei an nackten Felsen vorbei.
Nach der Brückenfahrt steigt die Strecke kurvig an und bald kommen
wir auf dem Festland auf die berühmte Küstenstraße "Adria magistrale",
die sich an der gesamten Küste Kroatiens entlang zieht.

Wir fahren in Richtung Split und Senj. Die Straße verläuft meist etwas landeinwärts und erhöht.
Immer wieder hat man schöne Ausblicke aufs Meer und die Inseln Krk und Cres.
Wir kommen in die Stadt Crikvenica mit 7000 Einwohner. Die
Stadt ist ein Zentrum an der Riviera mit üppiger Vegetation, mildem Klima,
Villen, Palästen, schönen Hotels und 2 Kilometer Feinkiesstrand.
Crikvenica ist eines der ältesten Seebäder Kroatiens. Große touristische Zentren reihen
sich aneinander. Nach Crikvenica kommt Selce und Novi Vinaldolski,
aus dem ein langer weißer Kirchturm ragt.
Nach knapp
50 Kilometern seit der Krker Brücke geht es nun auf die Stadt Senj mit 5500
Einwohner zu. Die Wolken hinter uns werden immer
dunkler und bald fängt es an leicht zu regnen.
Das Wahrzeichen von Senj trohnt auf einem Bergrücken
und wurde 1558 errichtet.
Es ist die trutzige Uskokenburg Nehaj mit Burgmuseum und Restaurant. Senj ist auch der Ort, der durch die heftigsten Stürme der Bora bekannt ist.
Von Senj aus führt uns unser
nächster Ausflug zu den Plitwitzer Seen im gleichnamigen Nationalpark.
Wir kommen somit ins Kvarner Berggebiet. Laut Hinweisschild sind es bis
zu den Seen 103 Kilometer. Durch Laub- und Kiefernwälder geht es in Serpentinen
hinauf in Richtung Otocac.

Wir kommen ins Velebit-Gebirge, dem bei
weitem größten Naturpark Kroatiens mit vielen natürlichen Sehenswürdigkeiten
und Wandermöglichkeiten. Verschiedene Karstreliefformen stechen besonders hervor. Das ganze etwa 150
km
langgezogene Gebirge ist als einziges in Kroatien auch als Weltbiosphärenreservat
der UNESCO geschützt.
In Otocac machen wir in einem
kleinen Landladen einen Einkauf bevor wir durch eine einsame, ländliche Gegend
auf einer Hochebene mit etwas Wald und teils trockenen Wiesen weieterfahren.

Rechts und links der Straße wird von Einheimischen an
Ständen Schnaps, Likör, Honig und Käse angeboten.
Erstmals stoßen wir in dieser Gegend
auf zerbombte Häuser, Zeugen des vergangenen Krieges. Der Regen hört auf, aber es ist sehr
frisch. Bei der Fahrt durch einsame Gegend blicken wir auf Berge mit frischem Schnee.
weiter zum Nationalpark Plitvicer Seen
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