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aktuelles aus El Hierro... |
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Reisebericht El Hierro, Kanarische Inseln Valverde und der Norden...
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Mit seinen knapp 2.000 Einwohnern ist Valverde Hauptstadt und
größte Stadt auf El Hierro. Dies mag schon mal einen ersten Eindruck
von der Besiedlung der Insel
vermitteln. Anders als auf den anderen Inseln der Kanaren.
Valverde würde auf wohl jeder anderen Kanareninsel als idyllisches kleines
Dorf bezeichnet.
Man erreicht die Hauptstadt vom Flughafen aus über
die gut ausgebaute Straße 911, die sich langsam den Berg hinauf
schlängelt.
Die Lage in Nordwesten von El Hierro auf ca. 570 m Höhe über dem Meeresspiegel machen das Städtchen nicht immer zu einem
sonnenumfluteten Ausflugsziel.
Oft ziehen hier die Passatwolken vorbei
und hüllen die Gegend um Valverde in Nebel. Trotzdem kann man Valverde
nicht als verschlafen bezeichnen, wohl eher als geruhsam geschäftig.
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Hier bekommt man alles, es gibt Banken, drei Supermärkte und sogar eine
Disko, wo allerdings nur am Samstag überhaupt etwas los
ist. Das ist auch anders als auf den östlichen Kanarischen Inseln.
Sehenswert ist Valverde mit den drei Ortsteilen El Cabo, La Calle und Tesine
trotzdem.
Vor allem um den großen zentralen Platz Plaza Principal
mit der wichtigsten Kirche der Insel, der Santa Maria de la Conception.
Das massive Kirchengebäude ist auch von innen beeindruckend. Das Schiff
wird von Säulen umrahmt und besitzt eine wunderschöne Holzdecke
sowie einen barocken Altar.
Daneben findet man das im altkanarischen Stil erst Anfang des 20.
Jahrhunderts erbaute Ayuntamiento (das Rathaus) sowie das gegenüberliegende
Pfarrhaus.
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Auf keinen Fall sollte man sich das Spazieren in den engen Gässchen
entgehen
lassen.
Entlang der Hauptstraße Calle la Constitución, die
später in die Calle San Francisco mündet, finden sich rechts und
links immer wieder steile Wege, die weitere Einblicke in das Leben der
Herreños bieten.
An diesen Straßen liegen auch die meisten Geschäfte, Bars und
Restaurants sowie die einzige Apotheke.
Von Tesine, dem oberen Ortsteil von Valverde, kann man
schöne Spaziergänge beginnen, die einem bei passendem Wetter immer
wieder schöne Ausblicke auf die Stadt und die Küste unterhalb von
Valverde genießen lassen, z.B. zum Wasserspeicher Presa de Tefirabe
und weiter zur nordöstlich gelegenen Siedlung Mocanal.
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Die Straße nach Echedo geht nördlich von Valverde ab und
führt bald zum sehenswerten Mirador del Tamaduste, der den
Blick über die Lavahänge hinunter zum kleinen Ort Tamaduste
eröffnet.  Von hier aus ein Wanderweg die gut 500 Höhenmeter hinunter zum meist
sonnigen Ort mit dem bekannten Naturschwimmbecken Charco del
Tamaduste.
Eine Beschreibung dieser knapp 3-Stunden-Wanderung finden Sie im
Peter Mayer Reiseführer El Hierro,
der die Kanaren Insel gut beschreibt.
Tamaduste selbst liegt in der Einflugschneise des Flughafens und ist
ein kleines Dorf, das außer dem Naturbad und der nahegelegenen Cueva
de los Barcos nur wenig zu bieten hat.
La Caleta liegt etwas südlich des Flughafens und außer
dem etwas stürmischen Playa de La Caleta ebenfalls wenig zu bieten.
Hier wohnen wie in Tamaduste meist die Angestellten des
Flughafens.
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Weiter südlich findet man die 911 weiterfahrend den Hafen Puerto
de la Estaca. In diesem kleinen und betonlastigen engen Hafenbecken legen
die Fähren von La Gomera und Teneriffa an.
Außer einem Café und der schönen Aussicht von der über
der Mole gelegenen Kapelle San Telmo hat auch dieser Ort nicht viel zu
bieten.
Nördlich von Valverde liegt das Dorf Echedo in einer klimatisch
etwas angenehmeren Gegend als die Hauptstadt
selbst.
Hier finden deshalb immer mehr Bewohner einen Platz zum Niederlassen.
Wie so oft auf El Hierro hat auch Echedo ein "Ober-" und ein "Unterdorf"
am Hang.
Eine Unterkunft sucht man derzeit noch vergebens, dafür gibt es mit
dem La Higuera ein gutes aber auch vergleichsweise teures Restaurant.
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Am nordwestlichen Dorfende von Echedo beginnt ein interessanter
Wanderweg
zum schönen Naturschwimmbecken Charco Manso
an der
Nordküste von El Hierro.
Man geht zu Anfang auf einer schmalen Asphaltstraße. Der eigentliche Weg
beginnt einige hundert Meter nach dem Ortsende links und führt steiler
als die Straße und an manchen Stellen schon etwas zugewuchert zur
Küste. Verlaufen
kann man sich prinzipiell nicht. Wer den Einstieg nicht findet kann auch
die wenig befahrene Straße entlang laufen und bei nächster Gelegenheit
eine gehbare Abkürzung den Hang hinunter einschlagen.
Auch lohnt sich der
ein oder andere Umweg "hinter einen Hügel". Wir haben so
jedenfalls eine schöne ursprüngliche und raue Felslandschaft entdeckt...
In der Umgebung von Echedo gibt es aber einige Häuschen, die im Rahmen
der Casa Rural an Touristen vermietet werden. Wir hatten das Glück
über einen Reisekatalog ein einsames und sehr schönes Häuschen
westlich von Echedo, etwa unterhalb von Mocanal zu bekommen.
Mocanal ist eine der größeren Siedlungen im Norden und
schmiegt sich auf ca. 500 Meter Höhe über dem Meer am Nordhang
der Hauptstraße entlang.
Ein schöne Wanderung führt von Valverde über Moconal zum westlich
gelegenen Mirador de la Peña. Beschrieben wird sie u.a. im
guten Reiseführer für die Kanarische Insel
Peter Mayer Reiseführer El Hierro.
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Unterhalb von Mocanal am Meer liegt das kleine Dorf Pozo de las
Calcosas. Hier gibt es ein kleines familiäres Restaurant. Eine
Speisekarte gibt es hier nicht.
Als Menü gibt es den Fisch, der am selben
Tag gefangen wurde und Kartoffeln mit Mojo-Sauce...
Wer Land und Leute
sowie die rustikale (aber sehr sehr feine) kanarische Küche kennen
lernen
möchte, findet auf den gesamten Kanaren keinen besseren Ort.
Fährt man oben in Mocanal weiter auf der Hauptstraße Richtung
Westen erreicht man die kleinen ruhigen Dörfer Erese und Guarazoca,
die touristisch wenig zu bieten haben außer den hübschen kanarischen
Häuschen mit den blumengeschmückten Gärten.
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Etwas weiter auf der Hauptstraße findet sich in einer Rechtskurve gleich
neben der Hauptstraße der bekannte Mirador de la Peña.
Das
Aussichtsrestaurant zum steilabfallenden Golftal hin hat der 1992
verstorbene, berühmte kanarische Architekt César Manrique
entworfen und perfekt in die Landschaft eingepasst.
Das Essen genießt zwar - je nach Pächter - nicht immer den besten
Ruf und ist auch vergleichsweise teuer, doch muss man das Restaurant
und den Ausblick einmal genossen haben und zumindest eine Tasse Kaffee dort
trinken.
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