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Reisebericht El Hierro - Erholen und Wandern auf den Kanaren

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El Hierro - Valverde und der Norden
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Reisebericht El Hierro, Kanarische Inseln
Valverde und der Norden...

 

Mit seinen knapp 2.000 Einwohnern ist Valverde Hauptstadt und größte Stadt auf El Hierro. Dies mag schon mal einen ersten Eindruck von der Besiedlung der Insel vermitteln.

Anders als auf den anderen Inseln der Kanaren.

El Hierro Bild 206, Kanarische Inseln Valverde würde auf wohl jeder anderen Kanareninsel als idyllisches kleines Dorf bezeichnet.

Man erreicht die Hauptstadt vom Flughafen aus über die gut ausgebaute Straße 911, die sich langsam den Berg hinauf schlängelt.

 

Die Lage in Nordwesten von El Hierro auf ca. 570 m Höhe über dem Meeresspiegel machen das Städtchen nicht immer zu einem sonnenumfluteten Ausflugsziel.

Oft ziehen hier die Passatwolken vorbei und hüllen die Gegend um Valverde in Nebel. Trotzdem kann man Valverde nicht als verschlafen bezeichnen, wohl eher als geruhsam geschäftig.

 

Hier bekommt man alles, es gibt Banken, drei Supermärkte und sogar eine Disko, wo allerdings nur am Samstag überhaupt etwas los ist. Das ist auch anders als auf den östlichen Kanarischen Inseln.El Hierro Bild 129, Kanarische Inseln

Sehenswert ist Valverde mit den drei Ortsteilen El Cabo, La Calle und Tesine trotzdem.

Vor allem um den großen zentralen Platz Plaza Principal mit der wichtigsten Kirche der Insel, der Santa Maria de la Conception.

 

Das massive Kirchengebäude ist auch von innen beeindruckend. Das Schiff wird von Säulen umrahmt und besitzt eine wunderschöne Holzdecke sowie einen barocken Altar.

 Daneben findet man das im altkanarischen Stil erst Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Ayuntamiento (das Rathaus) sowie das gegenüberliegende Pfarrhaus.

 



Auf keinen Fall sollte man sich das Spazieren in den engen Gässchen entgehen lassen.El Hierro Bild 120, Kanarische Inseln

Entlang der Hauptstraße Calle la Constitución, die später in die Calle San Francisco mündet, finden sich rechts und links immer wieder steile Wege, die weitere Einblicke in das Leben der Herreños bieten.

 

An diesen Straßen liegen auch die meisten Geschäfte, Bars und Restaurants sowie die einzige Apotheke.

Von Tesine, dem oberen Ortsteil von Valverde, kann man schöne Spaziergänge beginnen, die einem bei passendem Wetter immer wieder schöne Ausblicke auf die Stadt und die Küste unterhalb von Valverde genießen lassen, z.B. zum Wasserspeicher Presa de Tefirabe und weiter zur nordöstlich gelegenen Siedlung Mocanal.


 

 Die Straße nach Echedo geht nördlich von Valverde ab und führt bald zum sehenswerten Mirador del Tamaduste, der den Blick über die Lavahänge hinunter zum kleinen Ort Tamaduste eröffnet. El Hierro Bild 107, Kanaren

 Von hier aus ein Wanderweg die gut 500 Höhenmeter hinunter zum meist sonnigen Ort mit dem bekannten  Naturschwimmbecken Charco del Tamaduste.El Hierro Bild 070, Kanarische Inseln 

Eine Beschreibung dieser knapp 3-Stunden-Wanderung finden Sie im Peter Mayer Reiseführer El Hierro, der die Kanaren Insel gut beschreibt.

 

Tamaduste selbst liegt in der Einflugschneise des Flughafens und ist ein kleines Dorf, das außer dem Naturbad und der nahegelegenen Cueva de los Barcos nur wenig zu bieten hat.

La Caleta liegt etwas südlich des Flughafens und außer dem etwas stürmischen Playa de La Caleta ebenfalls wenig zu bieten. Hier wohnen wie in Tamaduste meist die Angestellten des Flughafens.

 

Weiter südlich findet man die 911 weiterfahrend den Hafen Puerto de la Estaca. In diesem kleinen und  betonlastigen engen El Hierro Bild 340, Kanarische Inseln Hafenbecken legen die Fähren von La Gomera und Teneriffa an.

Außer einem Café und der schönen Aussicht von der über der Mole gelegenen Kapelle San Telmo hat auch dieser Ort nicht viel zu bieten.

 

Nördlich von Valverde liegt das Dorf Echedo in einer klimatisch etwas angenehmeren Gegend als die Hauptstadt selbst.

 Hier finden deshalb immer mehr Bewohner einen Platz zum Niederlassen. Wie so oft auf El Hierro hat auch Echedo ein "Ober-" und ein "Unterdorf" am Hang.

Eine Unterkunft sucht man derzeit noch vergebens, dafür gibt es mit dem La Higuera ein gutes aber auch vergleichsweise teures Restaurant.

 

Am nordwestlichen Dorfende von Echedo beginnt ein interessanter
Wanderweg zum schönen Naturschwimmbecken Charco Manso
an der Nordküste von El Hierro.

Man geht zu Anfang auf einer schmalen Asphaltstraße. Der eigentliche Weg beginnt einige hundert Meter nach dem Ortsende links und führt steiler als die Straße und an manchen Stellen schon etwas zugewuchert  zur Küste.El Hierro Bild 093, Kanaren

Verlaufen kann man sich prinzipiell nicht. Wer den Einstieg nicht findet kann auch die wenig befahrene Straße entlang laufen und bei nächster Gelegenheit eine gehbare Abkürzung den Hang hinunter einschlagen.

 

Auch lohnt sich der ein oder andere Umweg "hinter einen Hügel". Wir haben so jedenfalls eine schöne ursprüngliche und raue Felslandschaft entdeckt...

In der Umgebung von Echedo gibt es aber einige Häuschen, die im Rahmen der Casa Rural an Touristen vermietet werden. Wir hatten das Glück über einen Reisekatalog ein einsames und sehr schönes Häuschen westlich von Echedo, etwa unterhalb von Mocanal zu bekommen.

Mocanal ist eine der größeren Siedlungen im Norden und schmiegt sich auf ca. 500 Meter Höhe über dem Meer am Nordhang der Hauptstraße entlang.

Ein schöne Wanderung führt von Valverde über Moconal zum westlich gelegenen Mirador de la Peña. Beschrieben wird sie u.a. im guten Reiseführer für die Kanarische Insel Peter Mayer Reiseführer El Hierro.

 

El Hierro Bild 345, Kanaren Unterhalb von Mocanal am Meer liegt das kleine Dorf Pozo de las Calcosas.  Hier gibt es ein kleines familiäres Restaurant. Eine Speisekarte gibt es hier nicht.

Als Menü gibt es den Fisch, der am selben Tag gefangen wurde und Kartoffeln mit Mojo-Sauce...

 

Wer Land und Leute sowie die rustikale (aber sehr sehr feine) kanarische Küche kennen lernen möchte, findet auf den gesamten Kanaren keinen besseren Ort.

Fährt man oben in Mocanal weiter auf der Hauptstraße Richtung Westen erreicht man die kleinen ruhigen Dörfer Erese und Guarazoca, die touristisch wenig zu bieten haben außer den hübschen kanarischen Häuschen mit den blumengeschmückten Gärten.

 

El Hierro Bild 250, Kanaren

Etwas weiter auf der Hauptstraße findet sich in einer Rechtskurve gleich neben der Hauptstraße der bekannte Mirador de la Peña.

Das Aussichtsrestaurant zum steilabfallenden Golftal hin hat der 1992 verstorbene, berühmte kanarische Architekt César Manrique entworfen und perfekt in die Landschaft eingepasst.

 

Das Essen genießt zwar - je nach Pächter - nicht immer den besten Ruf und ist auch vergleichsweise teuer, doch muss man das Restaurant und den Ausblick einmal genossen haben und zumindest eine Tasse Kaffee dort trinken.

 

 
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