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Über die ganze Inselmitte zieht sich ein Gebirgskamm entlang, der mit
dem Malpaso (1.500 m) seine höchste Stelle besitzt. Es gibt keine tiefen
Täler wie auf den anderen Kanareninseln. Die Mitte von El Hierro stellt eine Hochfläche dar.
Die Küsten fallen meist steil ab. Deshalb
gibt es keine Küstenstraße rund um die Insel. Man ist immer wieder
gezwungen ins Inselinnere hochzufahren, um von dort zum Ziel zu gelangen.
Findet man im Süden und den südlichen Teilen des Westens der Insel
nur Lavagestein und kleine Vulkanberge, so ist das Inselinnere dicht bewachsen.
Hier finden sich hauptsächlich Wälder mit kanarischen Kiefern,
Pinien und Mandelhaine.
Im Nordwesten und Norden kann man Weinanbau und Obstgärten sowie saftig
grüne Weideflächen antreffen.
Da die Küsten meist durch mächtige Felswände geprägt
sind wirkt El Hierro vom Meer eher wie eine Festung als eine grüne
lebensfreundliche Insel.
El Golfo mit seiner langen flachen Küste ist
durch einen gewaltigen Erdrutsch entstanden, bei dem die eine Hälfte
eines Vulkankraters mit einer riesigen Flutwelle ins Meer abrutschte.
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