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Um 7.30 Uhr klingelt unser Wecker, um 8.00 stehen wir
langsam auf. Zum Frühstück gibt es im leicht gekühlten Frühstücksraum des
Hotels Toast mit Marmelade und ein Omlett. Dazu Kaffee oder Tee. Anschliessend
machen wir uns noch kurz frisch und fahren ca. 10.00 Uhr mit einem Taxi los in
den alten Hafen Kalimas. Es dauert etwas, bis der Taxifahrer genau weiss, wo wir
hinwollen. Der Segelschiffhafen ist etwas verzweigt.

Wir stehen dann auch etwas ratlos vor dem Eingang. Denn nach
Segelschiffen sieht es hier nicht aus. Wir laufen etwas herum und entdecken
dann auch den Ort unserer Begierde. Bestimmt 50 bis 100 richtig große
Segelschiffe aus Holz, die da in Reih und Glied ankern und teilweise entladen
werden.
Wir suchen so häufig es geht den Schatten. Es herrschen fast
unmenschliche Temperaturen in der Sonne. Später erfahren wir, dass es seit
kurzem 3 bis 5 Grad wärmer ist als gewöhnlich. Hmmm... das hätt’s nicht
gebraucht!
Nach einer Stunde suchen wir uns wiederum ein Taxi und
lassen uns in die Innenstadt von Surabaya bringen. Wir laufen vom Garden Palace
über den Fluss entlang der Jl. Simpang und trinken im noblen Natour Simpang
Hotel einen Kaffee. Welche Erholung, leicht klimatisiert etwas auszudampfen.
Wir nennen solche Flüssigkeitsaufnahme-Stopps später „Oasenrast“...
Danach geht’s weiter zum Gouvernor Palast und zur
Touristen-Info. Wohl die beiden sehenswertesten Gebäude, die wir in Surabaya
erblicken. In der Touri-Info ist man richtig erstaunt, dass da zwei Ausländer
kommen. Wie wir im Visitor-Buch sehen ist es einige Tage her, dass ausländische
Besucher hier waren. Wir werden auch unseren ersten Touri – außer uns - auf
Java erst in zwei Tagen sehen!

So richtig viel konnte man uns nicht helfen. Von Surubaya
gibt es keine Touren, die man buchen könnte. Schon gar nicht zum Bromo – unser
nächstes Ziel. Man erklärt uns aber dafür, an welchem Busbahnhof wir abfahren
müssen und an welcher Station wir umsteigen müssen.
Nun schwitzen wir die Jl. Kayun und dem Park entlang...
Danach geht’s weiter zum Kota-Bahnhof. Allerdings dieses Mal wieder mit einem
Taxi. Dort sehen wir noch eine Kirche und ein Heldendenkmal bevor uns ein
weiteres Taxi kurz vor 17.00 Uhr wieder ins Hotel fährt. Weitere preisgünstige
preiswerte
Hotels
in Surabaya findet man auch bei Hotelopia.
Alles in allem bietet Surubaya keine touristischen
Höhepunkte. Der Hafen ist schön und in der Innenstadt gibt es ein paar
verstreute schöne Gebäude... that’s it.
Für uns war Surubaya eigentlich auch nur Ausgangspunkt für
die Tour zu einem der Höhepunkte von Java, dem Vulkangebiet um den Mt. Bromo.
Nach kurzem Aufenthalt im Zimmer suchen wir was zum Essen
und finden eine Querstraße weiter einen passablen Essenstand. Dieses Mal hat
Marion ihren Taschenübersetzer dabei und wir lernen etwas über das
„Standardessen“:
- Nasi – Reis
- Mie – Nudeln
- Sate – kleine Spieße gegrillt
- Goreng – gebraten
- Ayam – Geflügel (i.d.R. Huhn)
- Udang –
Shrimps
- Soto –
Suppe
Damit kommt man schon ziemlich weit!

Wir
kaufen noch zwei 1,5 L Flaschen Wasser (je 3.000 Rph.) und sind 19.30 Uhr
ziemlich fertig wieder auf unserem Hotelzimmer. Wir duschen und lesen noch
etwas, bevor dann das Licht ausgeht... zum Schlafen... dachte ich...
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