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Insel Java - Reisebericht quer durch Dschungel und Vulkane von Indonesien
 

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Reiseberichte

Surabaya, die Metropole im Osten von Java, Indonesien

Reisebericht Indonesien - einmal quer durch Java von Ost nach West
 

 23.10.04: unsere abendliche Ankunft in Surabaya im Osten von Java in Indonesien

 
Die Stadt ist riesig. 3,5 Mio. Einwohner sind es. Surabaya ist die östliche Metropole von Java. Und...Es ist richtig heiss. Und Schwül. Ca. 37°C und 90% Luftfeuchtigkeit... puh!

  
 

 

Wir machen einen kleinen Abendspaziergang ums Hotel und Essen und Trinken für 15.000 Rph. Im Essensstand („Warung“ genannt) nebenan. Wir sind hier die Attraktion. Man begutachtet uns und amüsiert sich, dass wir so gut wie kein Bahesia Indonesia sprechen. Man holt aber liebenswürdigkerweise eine Frau, die etwas Englisch spricht und uns bei der Menüwahl behilflich ist. Nach Surabaya kommen nur seltener Touristen und wir sind etwas ausserhalb des Zentrums.

Marktstände an den Strassen von Surabaya, Ostjava

Da Marion nachts keine Klimaanlage verträgt und ich bei 30°C in der Bude nicht schlafen kann, gehen wir einen Kompromiss ein. Die Klimaanlage läuft, wenn wir nicht da sind und sonst nur im „Notfall“, d.h. wenn ich sonst wirklich nicht schlafen kann.

Trotz Kühlung mit Klimaanlage auf "kühle" 26°C am Abend und Abdichtung des Zimmers schlägt die digitale Quecksilbersäule in der Nacht noch durch die 30 Grad Marke... ein Notfall!

Reisehandbuch Java, Bali & Lombok
Reisehandbuch Java, Bali
& Lombok

 das deutschsprachige Reisehandbuch für den Individualtouristen die sich Java und Bali genauer ansehen möchten

 

 24.10.04: Ein Tag in der Gluhitze von Surabaya
 
 
 

Um 7.30 Uhr klingelt unser Wecker, um 8.00 stehen wir langsam auf. Zum Frühstück gibt es im leicht gekühlten Frühstücksraum des Hotels Toast mit Marmelade und ein Omlett. Dazu Kaffee oder Tee. Anschliessend machen wir uns noch kurz frisch und fahren ca. 10.00 Uhr mit einem Taxi los in den alten Hafen Kalimas. Es dauert etwas, bis der Taxifahrer genau weiss, wo wir hinwollen. Der Segelschiffhafen ist etwas verzweigt.

der Segelschiffhafen von Surabaya im Osten von Java

Wir stehen dann auch etwas ratlos vor dem Eingang. Denn nach Segelschiffen sieht es hier nicht aus. Wir laufen etwas herum und entdecken dann auch den Ort unserer Begierde. Bestimmt 50 bis 100 richtig große Segelschiffe aus Holz, die da in Reih und Glied ankern und teilweise entladen werden.

Wir suchen so häufig es geht den Schatten. Es herrschen fast unmenschliche Temperaturen in der Sonne. Später erfahren wir, dass es seit kurzem 3 bis 5 Grad wärmer ist als gewöhnlich. Hmmm... das hätt’s nicht gebraucht!

Nach einer Stunde suchen wir uns wiederum ein Taxi und lassen uns in die Innenstadt von Surabaya bringen. Wir laufen vom Garden Palace über den Fluss entlang der Jl. Simpang und trinken im noblen Natour Simpang Hotel einen Kaffee. Welche Erholung, leicht klimatisiert etwas auszudampfen. Wir nennen solche Flüssigkeitsaufnahme-Stopps später „Oasenrast“...

Danach geht’s weiter zum Gouvernor Palast und zur Touristen-Info. Wohl die beiden sehenswertesten Gebäude, die wir in Surabaya erblicken. In der Touri-Info ist man richtig erstaunt, dass da zwei Ausländer kommen. Wie wir im Visitor-Buch sehen ist es einige Tage her, dass ausländische Besucher hier waren. Wir werden auch unseren ersten Touri – außer uns - auf Java erst in zwei Tagen sehen!

auf dem Markt in Surabaya

So richtig viel konnte man uns nicht helfen. Von Surubaya gibt es keine Touren, die man buchen könnte. Schon gar nicht zum Bromo – unser nächstes Ziel. Man erklärt uns aber dafür, an welchem Busbahnhof wir abfahren müssen und an welcher Station wir umsteigen müssen.

Nun schwitzen wir die Jl. Kayun und dem Park entlang... Danach geht’s weiter zum Kota-Bahnhof. Allerdings dieses Mal wieder mit einem Taxi. Dort sehen wir noch eine Kirche und ein Heldendenkmal bevor uns ein weiteres Taxi kurz vor 17.00 Uhr wieder ins Hotel fährt.

Alles in allem bietet Surubaya keine touristischen Höhepunkte. Der Hafen ist schön und in der Innenstadt gibt es ein paar verstreute schöne Gebäude.
that’s it. Für uns war Surubaya eigentlich auch nur Ausgangspunkt für die Tour zu einem der Höhepunkte von Java, dem Vulkangebiet um den Mt. Bromo.

Nach kurzem Aufenthalt im Zimmer suchen wir was zum Essen und finden eine Querstraße weiter einen passablen Essenstand. Dieses Mal hat Marion ihren Taschenübersetzer dabei und wir lernen etwas über das „Standardessen“:

  • Nasi – Reis
  • Mie – Nudeln
  • Sate – kleine Spieße gegrillt
  • Goreng – gebraten
  • Ayam – Geflügel (i.d.R. Huhn)
  • Udang – Shrimps
  • Soto – Suppe

Damit kommt man schon ziemlich weit!

das Essen im Warung ist billig und meistens gut, Surabaya, Java

Wir kaufen noch zwei 1,5 L Flaschen Wasser (je 3.000 Rph.) und sind 19.30 Uhr ziemlich fertig wieder auf unserem Hotelzimmer.
Wir duschen und lesen noch etwas, bevor dann das Licht ausgeht... zum Schlafen... dachte ich...

 
 25.10.04: Die Fahrt zum Bromo über Probolinggo
 

 

 

 

 Wie wir nun langsam mitbekommen ist gerade Rhamadan. Und die Bevölkerung verstärkt betend geht ihrem jährlichen Festhöhepunkt – dem ersten Tag nach Rhamadan-Ende (Idul Fitri) - entgegen.

Nun für mich hiess dass unter dem Strich, dass ich ungefähr drei Stunden geschlafen habe in dieser Nacht. 30°C und lautsprecherverzerrte dröhnende Gebete die ganze Nacht durch... nicht mein Fall!

mit dem Minibus geht es von Probolinggo zum Mt. Bromo, Ostjava

Wir stehen ca. 6.00 Uhr auf und duschen. Kurz nach 7.00 gibt es Frühstück in gewohnter Manier. Wir checken aus und nehmen und ein Taxi. Es kostet 40.000 Rph (ca. 3,80 EUR) zur Parabaya Busstation, von wo aus der Bus nach Probolinggo abfährt, der ersten Station auf dem Weg zum Mt. Bromo.

Die Busfahrt kostet dann weitere 9.000 Rph und nach ca. 2 ¼ Stunden kommen wir in Probolinggo an. Wir werden an einer privaten(?) Haltestelle abgeladen. Hier ist auch gleich so ne Art Info-Bude für Touristen. Man möchte exklusive Fahrten zum Bromo verkaufen. Wir nehmen aber nur ein reguläres Ticket zum Kraterdorf Cerremo Lawang (7.500 Rph).

In der Mitte der Strecke müssen wir den Bus wechseln und steigen von einem Kleinbus mit allem Gepäck in einen Minibus um. Es geht kurvig den Berg hoch. Insgesamt brauchen wir für die Strecke nochmals 2 ¼ Stunden. Besonders das letzte Stück mit gut 15% Steigung ist ein ordentliches Geschaukel.

Weiter geht's mit mit unserem Reisebericht Mt. Bromo, dem Highlight von Ostjava und Stopover Ziel für Bali Touristen.

 

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