Nationalflagge von Java und Indonesien

Insel Java - Reisebericht quer durch Dschungel und Vulkane von Indonesien
 

 Die Insel Java in Indonesien

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Reiseberichte

Der Vulkan Mt. Bromo mit dem Sandmeer im Osten von Java nähe Bali

Reisebericht Indonesien - einmal quer durch Java von Ost nach West
 

 25.10.04: Ankunft und Wanderung am Bromo


Wir nehmen und ein Doppelzimmer mit hot shower und Frühstück im Lava Hotel. Wir wohnen für 100.000 Rph. Die Nacht in einem netten kleinen Bungalow. Nur die vielen Mücken hinter der Küche stören uns ein wenig.

 
 

Die Temperatur hier auf 2.300m Höhe für mich endlich einmal angenehm. Es hat ca. 24°C. Wir machen und kurz frisch und essen im Hotel-Restaurant zu Mittag. Singapore Fried Noodles und eine Hühnersuppe kosten und 21.000 Rph.

auf dem Weg zum Kraterrand des Bromo im Osten von Java

Nun machen wir uns fertig, wollen wir heute doch noch eine erste kleinere Wanderung zum Bromo-Krater machen. Es ist ca. 14.00 Uhr und wir laufen die Straße weiter hoch. Hier kommen noch wenige Hotels und Restaurants, ehe es dann auf einem Allrad-Feldweg holprig mit vielen Schlaglöchern hinunter geht in das Sandmeer des äußeren Kraters.

Es ist wirklich dunkler Sand auf dem wir dann eine gute ½ Stunde zum Bromo selbst laufen. Rechts vor dem Krater befindet sich ein Hindu-Tempel. Wir laufen einen kleinen Umweg und schauen und das eindrucksvolle Gebäude an. Man fühlt sich irgend wie etwas an Tibet oder so erinnert.

Weiter geht’s den Berg zum Bromo rauf. Uns wird angeboten dies doch zu Pferde zu tun. Die Leute habens schwer. Ausser uns sind im ganzen Areal nur noch zwei weitere Touris unterwegs. Wir lehnen ab und laufen die 10 Minuten bis zu den letzten 250 Stufen zu Fuß.

Nach einer knappen Stunde stehen wir am Kraterrand des Bromo, der etwa einen Durchmesser von 80 Metern besitzt. Es qualmt aus der Mitte. Mal mehr, mal weniger. Ein richtiger Höllenschlund!

Blick in den Krater des Bromo mit aufsteigendem Rauch, Ostjava

Wir setzen uns und geniessen das Schauspiel. Eine Rundwanderung den Kraterrand entlang brechen wir ab, es scheint uns zu gefährlich.

Dann beginnt der Abstieg und die Rückwanderung durch den teilweise tiefen Sand. Das letzte Stück nimmt uns ein Allrad-Jeep der Nationalparkpatrouille mit. Wir haben zu tun, dass wir bei den vielen Schlaglöchern stehend nicht aus dem Wagen katapultiert werden.

Wir geniessen noch die Stunde vor dem Sonnenuntergang vor unserem kleinen Häuschen, duschen und essen dann was, es gibt Sate Ayam (Huhn am Spieß gegrillt) und Curry für insgesamt 35.000 Rph.

Danach gehen wir aufs Zimmer, lesen noch etwas und richten unsere Sachen für die Nacht. Wir wollen in der Nacht aufbrechen, so dass wir zu Sonnenaufgang am Aussichtsberg Penunkajan den Ausblick auf die Kraterkulisse um den Bromo geniessen können...


Fakten über Java

Fläche

132.190 qkm

Bevölkerung

135 Mio. Ew.

Hauptstadt

Jakarta
(ca. 17 Mio. Ew)

Erhebung

Mt. Semeru
(3.775 m)

Regenzeit

Nov-April

 

 

Reise Know How Vulkane besteigen und erkunden
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und erkunden

ein interessanter Ratgeber für alle, die Vulkantouren machen möchten und alles über die Gesteine und möglich Gefahren kennen lernen möchten

 

Vulkane - Bildband und Informationen
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 26.10.04: Die tolle Nachtwanderung zum Aussichtsberg Penanjakan
   

Wir stehen ca. 2.45 Uhr auf und wandern ca. 3.00 Uhr los. Den Weg hat uns Tris gestern erklärt. Er ist Tour-Guide am Lava Hotel. Es geht vom Lava Hotel etwas die Straße hinunter und dann hoch und rechts am Cemara Indah Hotel vorbei.

Der gerade untergehende Mond hält uns etwas auf. Zu schön sieht es aus, wie er sich dem Horizont entgegenschiebt. Danach haben wir auch einen tollen Sternenhimmel. Orion im Zenit und das bekannte Kreuz des Südens genau dort. Es ist frisch, aber nicht kalt. Ich schätze ca. 10°C.

Die Straße geht zuerst einen guten Kilometer recht eben Richtung Berge rechts des Bromo, dann wird es kurviger und immer steiler. Schliesslich endet die Straße nach ca. 30 Minuten mit einem Steinberg und ein gut sichtbarer Weg schlängelt sich weiter den Berg hinauf. Natürlich haben wir um diese Uhrzeit Taschenlampen dabei. Es ist teilweise ganz schön steil. Aber zu keiner Zeit gefährlich. Wir machen öfters kleine Pausen zum Verschnaufen und Fotografieren.

die Aussicht vom Gipfel des Penanjakan auf 2.702m Höhe in Ostjava

Nach ca. einer guten Stunde erreicht man über einige Treppen den ersten Aussichtspunkt. Es ist noch recht dunkel, aber wir sehen, dass wir später wohl eine rechts gute Sicht auf das Plateau haben werden. Der Weg geht nun nicht gleich rechts beim Aussichtspunkt steil weiter hoch. Man läuft wieder etwas zurück und geht dann rechts um den kleinen Berg herum!

Nun geht es steil einen Sand- und Steinweg hinauf. Weiter im Zick-Zack bis in einer Biegung des Weges ein schöner Ausblick zu erhaschen ist. Langsam wird es hell und wir können die Schönheit der Landschaft gut erkennen. Wir erfreuen uns der Ruhe.

Wenig später kommt in einer weiteren Linkbiegung ein weiterer schöner Aussichtspunkt. Ziemlich nassgeschwitzt genießen wir hier den Sonnenaufgang: Der rauchende Bromokrater, der markante und elefantenfußartige Betak im Vordergrund und der majestätische Semeru im Hintergrund, der so alle 20 Minuten eine dunkle Staubwolke ausstößt. Gigantisch...

der Vulkan Semeru ist der höchste Berg von Java

Nun ist es nicht mehr weit zur Straße, auf der man das letzte Stück zum Gipfel zurücklegt. Wir hören schon einen Jeep. Allerdings ist heute sehr wenig los. Oben treffen wir einen Asiaten, der uns auf dem Pfad überholt hat. Sonst ist 15 Minuten nach Sonnenaufgang niemand mehr am Gipfel. An der Aussichtsplattform verweilen wir uns. Erfreulicherweise geht kein kalter Wind und die Sonne wärmt kräftig. Ich trockne mein T-Shirt. Wir sind die nächste Stunde alleine an diesem wundervollen Naturbalkon und laben uns am Ausblick und der stillen Natur.

Tipp: auf jeden Fall etwas zum Umziehen mitnehmen. Es kann da oben auf 2.770 m Höhe auf dem Penanjakan auch ganz anderes kalt und windig sein.

Anschliessend gehen wir denselben Weg wieder den Berg hinunter. Dieses Mal sehen wir die Umgebung und machen viele Fotostopps. Insgesamt sind wir 6 ½ Stunden unterwegs als wir 9.30 Uhr wieder am Hotel Java ankommen. Die reine Gehzeit liegt deutlich darunter.

Es ist toll so früh am Morgen schon so viel „geleistet“ zu haben. Das Frühstück schmeckt so besonders gut. Darauf hin ziehen wir uns ins Zimmer zurück, duschen, lesen, dösen und lassen es uns auf der Terrasse gut gehen.

der Kraterrand des Tengger, der die Vulkane um den Bromo umschließt, Java

Es folgt ein Einkaufsspaziergang und ein frühes Mittagsimbiss im Hotel Cemara Indah Hotel, das wunderschön am Kraterrand liegt und wo sogar einige wenige andere Touristen verweilen. Allerdings war das Essen für 40.000 Rph. Nicht ganz so gut wie im Lava.

Am Abend lesen wir noch was und treffen dann Tris nochmals. Es geht um unsere Weiterfahrt nach Malang. Er hat uns erzählt, dass man mit dem Hardtop (4x4 Jeep) durch die Sandwüste und den Krater fahren und hinten dann direkt auf eine Straße nach Malang kommt. Wir würden uns somit die lange Busfahrt zurück nach Probolinggo und weit um den Kraterkomplex herum ersparen.

Es geht eigentlich nur noch um den Preis. Anfangs will er 400.000 Rph. Unser Angebot ist 250.000 Rph. Am Ende buchen wir für 275.000 Rph inkl. Beliebiger Fotostopps und einem Halt am Wasserfall. Tris überlässt den Auftrag dem Nachbarrestaurant, der noch zwei weitere Personen nach Malang bringen will.

Wir essen als einzige Gäste im Hotel Bromo Perman für 52.000 Rph. oberhalb des Lava Hotels zu Abend. War richtig gut. Danach geht’s langsam in die Heia...


 

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 27.10.04: Unsere Fahrt durch den Sandmeerkrater des Tengger hinunter nach Malang
   

Wir schlafen gut und stehen 6.30 Uhr auf. Es wird vollends zuende gepackt und gut gefrühstückt. Der Jeep steht schon vor dem Haus und los geht’s 8.15 Uhr über die Holperpiste runter ins Sandmeer des Tengger Nationalparks.

das Sandmeer um den Bromo Krater herum, Ostjava, Indonesien

Gleich geht’s in den tiefen Sand links am Bromo vorbei. Wir schlingern ab und an und an einigen Stellen ist der Allradantrieb sehr von Nutzen. Erster Fotostopp J Dann weiter im Uhrzeigersinn um den Krater herum. Wir staunen nicht schlecht, als zuerst die Kraterwand und dann auch die Rückseite des Kraters in leuchtenden Farben erstrahlt. Pflanzen und Blüten von gelb über rot und grün bis hin zum dunkelgrün. Die Natur holt sich den Grund vom Feuer zurück. Eine fantastische Landschaft!

Einen weiteren Halt machen wir hinter dem Krater und kurz bevor es wieder den Kraterrand hoch geht. Die schmale „Straße“ ist mal sandig, mal mit Schlaglöchern gespickt und mal geteert. Wir winden uns hoch zum Grat des Kraters und fahren dann etwas auf ihm entlang, bevor wir einen weiteren Fotostopp anfordern.

auf der Fahrt durch das Sandmeer des Bromo mit dem Allrad-Jeep, Java

Auf einer holprigen Betonstraße geht es weiter. Wir erreichen das Dorf Ngadas auf 2.100m Höhe. Der nächste Halt ist dann am Wasserfall Coban Pelangi einige hundert Höhenmeter tiefer.

Wir laufen ca. 20 Minuten den Berg hinab in ein kleines Flusstal. Es ist schwül. Das letzte Stück geht noch etwas hoch und dann sieht man den Fall, der aus ca. 40m Höhe herabfällt und dabei Dampf aufwirbelt. Es ist nicht allzu viel Wasser, das herabfällt, aber recht spektakulär.

30m entfernt bekommt man eine ganz feine aber angenehme Dusche. Der Wasserfall ist umgeben von einer saftig grünen tropischen Pflanzenwelt und gefällt uns sehr. Wir sehen nur ein einheimisches Paar, das sich weiter unten an einer seichten Stelle in den Bach gestellt hat und die feine Dusche turtelnd geniesst.

Natur pur am Coban Pelangi Wasserfall zwischen Mt. Bromo und Malang, Java

Wir bleiben ca. 20 Minuten und machen uns dann auf den schweißtreibenden Rückweg die vielen Stufen zu unserem Jeep wieder hinauf.

Weiter geht’s auf einer besseren Straße durch Gubugklakah und weiter durch Tumpang. Ganz schön groß das „Dorf“ und hübsch sind die Häuser hier. Wir haben noch einen weiteren Stopp vereinbart. An dem kleinen Tempel Candi Jago in Tumpang. Nichts besonderes, aber schön zu sehen , wie der Tempel in das Stadtbild integriert ist...

Weiter geht's mit dem Reisebericht über Malang westlich des Bromo Vulkanmassivs...

 


 

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