Die Temperatur hier auf 2.300m Höhe für mich endlich einmal
angenehm. Es hat ca. 24°C. Wir machen und kurz frisch und essen im
Hotel-Restaurant zu Mittag. Singapore Fried Noodles und eine Hühnersuppe kosten
und 21.000 Rph.

Nun machen wir uns fertig, wollen wir heute doch noch eine
erste kleinere Wanderung zum Bromo-Krater machen. Es ist ca. 14.00 Uhr und wir
laufen die Straße weiter hoch. Hier kommen noch wenige Hotels und Restaurants,
ehe es dann auf einem Allrad-Feldweg holprig mit vielen Schlaglöchern hinunter
geht in das Sandmeer des äußeren Kraters.
Es ist wirklich dunkler Sand auf dem wir dann eine gute ½
Stunde zum Bromo selbst laufen. Rechts vor dem Krater befindet sich ein
Hindu-Tempel. Wir laufen einen kleinen Umweg und schauen und das eindrucksvolle
Gebäude an. Man fühlt sich irgend wie etwas an Tibet oder so erinnert.
Weiter geht’s den Berg zum Bromo rauf. Uns wird angeboten
dies doch zu Pferde zu tun. Die Leute habens schwer. Ausser uns sind im ganzen
Areal nur noch zwei weitere Touris unterwegs. Wir lehnen ab und laufen die 10
Minuten bis zu den letzten 250 Stufen zu Fuß.
Nach einer knappen Stunde stehen wir am Kraterrand des
Bromo, der etwa einen Durchmesser von 80 Metern besitzt. Es qualmt aus der
Mitte. Mal mehr, mal weniger. Ein richtiger Höllenschlund!

Wir setzen uns und geniessen das Schauspiel. Eine
Rundwanderung den Kraterrand entlang brechen wir ab, es scheint uns zu
gefährlich.
Dann beginnt der Abstieg und die Rückwanderung durch den
teilweise tiefen Sand. Das letzte Stück nimmt uns ein Allrad-Jeep der
Nationalparkpatrouille mit. Wir haben zu tun, dass wir bei den vielen Schlaglöchern
stehend nicht aus dem Wagen katapultiert werden.
Wir geniessen noch die Stunde vor dem Sonnenuntergang vor
unserem kleinen Häuschen, duschen und essen dann was, es gibt Sate Ayam (Huhn
am Spieß gegrillt) und Curry für insgesamt 35.000 Rph.
Danach gehen
wir aufs Zimmer, lesen noch etwas und richten unsere Sachen für die Nacht. Wir
wollen in der Nacht aufbrechen, so dass wir zu Sonnenaufgang am Aussichtsberg
Penunkajan den Ausblick auf die Kraterkulisse um den Bromo geniessen können...
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Fakten über Java
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Fläche
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132.190 qkm
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Bevölkerung
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135 Mio. Ew.
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Hauptstadt
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Jakarta (ca. 17 Mio. Ew)
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Erhebung
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Mt. Semeru (3.775 m)
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Regenzeit
|
Nov-April
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Wir stehen ca. 2.45 Uhr auf und wandern ca. 3.00 Uhr los.
Den Weg hat uns Tris gestern erklärt. Er ist Tour-Guide am Lava Hotel. Es geht
vom Lava Hotel etwas die Straße hinunter und dann hoch und rechts am Cemara
Indah Hotel vorbei.
Der gerade untergehende Mond hält uns etwas auf. Zu schön
sieht es aus, wie er sich dem Horizont entgegenschiebt. Danach haben wir auch
einen tollen Sternenhimmel. Orion im Zenit und das bekannte Kreuz des Südens
genau dort. Es ist frisch, aber nicht kalt. Ich schätze ca. 10°C.
Die Straße geht zuerst einen guten Kilometer recht eben
Richtung Berge rechts des Bromo, dann wird es kurviger und immer steiler.
Schliesslich endet die Straße nach ca. 30 Minuten mit einem Steinberg und ein
gut sichtbarer Weg schlängelt sich weiter den Berg hinauf. Natürlich haben wir
um diese Uhrzeit Taschenlampen dabei. Es ist teilweise ganz schön steil. Aber
zu keiner Zeit gefährlich. Wir machen öfters kleine Pausen zum Verschnaufen und
Fotografieren.

Nach ca. einer guten Stunde erreicht man über einige Treppen
den ersten Aussichtspunkt. Es ist noch recht dunkel, aber wir sehen, dass wir
später wohl eine rechts gute Sicht auf das Plateau haben werden. Der Weg geht
nun nicht gleich rechts beim Aussichtspunkt steil weiter hoch. Man läuft wieder
etwas zurück und geht dann rechts um den kleinen Berg herum!
Nun geht es steil einen Sand- und Steinweg hinauf. Weiter im
Zick-Zack bis in einer Biegung des Weges ein schöner Ausblick zu erhaschen ist.
Langsam wird es hell und wir können die Schönheit der Landschaft gut erkennen.
Wir erfreuen uns der Ruhe.
Wenig später kommt in einer weiteren Linkbiegung ein
weiterer schöner Aussichtspunkt. Ziemlich nassgeschwitzt genießen wir hier den
Sonnenaufgang: Der rauchende Bromokrater, der markante und elefantenfußartige
Betak im Vordergrund und der majestätische Semeru im Hintergrund, der so alle
20 Minuten eine dunkle Staubwolke ausstößt. Gigantisch...

Nun ist es nicht mehr weit zur Straße, auf der man das
letzte Stück zum Gipfel zurücklegt. Wir hören schon einen Jeep. Allerdings ist
heute sehr wenig los. Oben treffen wir einen Asiaten, der uns auf dem Pfad
überholt hat. Sonst ist 15 Minuten nach Sonnenaufgang niemand mehr am Gipfel.
An der Aussichtsplattform verweilen wir uns. Erfreulicherweise geht kein kalter
Wind und die Sonne wärmt kräftig. Ich trockne mein T-Shirt. Wir sind die
nächste Stunde alleine an diesem wundervollen Naturbalkon und laben uns am
Ausblick und der stillen Natur.
Tipp: auf jeden Fall etwas zum Umziehen mitnehmen. Es kann
da oben auf 2.770 m Höhe auf dem Penanjakan auch ganz anderes kalt und windig
sein.
Anschliessend gehen wir denselben Weg wieder den Berg
hinunter. Dieses Mal sehen wir die Umgebung und machen viele Fotostopps.
Insgesamt sind wir 6 ½ Stunden unterwegs als wir 9.30 Uhr wieder am Hotel Java
ankommen. Die reine Gehzeit liegt deutlich darunter.
Es ist toll so früh am Morgen schon so viel „geleistet“ zu
haben. Das Frühstück schmeckt so besonders gut. Darauf hin ziehen wir uns ins
Zimmer zurück, duschen, lesen, dösen und lassen es uns auf der Terrasse gut
gehen.

Es folgt ein Einkaufsspaziergang und ein frühes
Mittagsimbiss im Hotel Cemara Indah Hotel, das wunderschön am Kraterrand liegt
und wo sogar einige wenige andere Touristen verweilen. Allerdings war das Essen
für 40.000 Rph. Nicht ganz so gut wie im Lava.
Am Abend lesen wir noch was und treffen dann Tris nochmals.
Es geht um unsere Weiterfahrt nach Malang. Er hat uns erzählt, dass man mit dem
Hardtop (4x4 Jeep) durch die Sandwüste und den Krater fahren und hinten dann
direkt auf eine Straße nach Malang kommt. Wir würden uns somit die lange
Busfahrt zurück nach Probolinggo und weit um den Kraterkomplex herum ersparen.
Es geht eigentlich nur noch um den Preis. Anfangs will er
400.000 Rph. Unser Angebot ist 250.000 Rph. Am Ende buchen wir für 275.000 Rph
inkl. Beliebiger Fotostopps und einem Halt am Wasserfall. Tris überlässt den
Auftrag dem Nachbarrestaurant, der noch zwei weitere Personen nach Malang
bringen will.
Wir essen als einzige Gäste im Hotel Bromo Perman für 52.000
Rph. oberhalb des Lava Hotels zu Abend. War richtig gut. Danach geht’s langsam
in die Heia...
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Wir schlafen gut und stehen 6.30 Uhr auf. Es wird vollends
zuende gepackt und gut gefrühstückt. Der Jeep steht schon vor dem Haus und los
geht’s 8.15 Uhr über die Holperpiste runter ins Sandmeer des Tengger
Nationalparks.

Gleich geht’s in den tiefen Sand links am Bromo vorbei. Wir
schlingern ab und an und an einigen Stellen ist der Allradantrieb sehr von
Nutzen. Erster Fotostopp J
Dann weiter im Uhrzeigersinn um den Krater herum. Wir staunen nicht schlecht,
als zuerst die Kraterwand und dann auch die Rückseite des Kraters in
leuchtenden Farben erstrahlt. Pflanzen und Blüten von gelb über rot und grün
bis hin zum dunkelgrün. Die Natur holt sich den Grund vom Feuer zurück. Eine
fantastische Landschaft!
Einen weiteren Halt machen wir hinter dem Krater und kurz
bevor es wieder den Kraterrand hoch geht. Die schmale „Straße“ ist mal sandig,
mal mit Schlaglöchern gespickt und mal geteert. Wir winden uns hoch zum Grat
des Kraters und fahren dann etwas auf ihm entlang, bevor wir einen weiteren
Fotostopp anfordern.

Auf einer holprigen Betonstraße geht es weiter. Wir
erreichen das Dorf Ngadas auf 2.100m Höhe. Der nächste Halt ist dann am
Wasserfall Coban Pelangi einige hundert Höhenmeter tiefer.
Wir laufen ca. 20 Minuten den Berg hinab in ein kleines
Flusstal. Es ist schwül. Das letzte Stück geht noch etwas hoch und dann sieht
man den Fall, der aus ca. 40m Höhe herabfällt und dabei Dampf aufwirbelt. Es
ist nicht allzu viel Wasser, das herabfällt, aber recht spektakulär.
30m entfernt bekommt man eine ganz feine aber angenehme
Dusche. Der Wasserfall ist umgeben von einer saftig grünen tropischen
Pflanzenwelt und gefällt uns sehr. Wir sehen nur ein einheimisches Paar, das
sich weiter unten an einer seichten Stelle in den Bach gestellt hat und die
feine Dusche turtelnd geniesst.

Wir bleiben ca. 20 Minuten und machen uns dann auf den
schweißtreibenden Rückweg die vielen Stufen zu unserem Jeep wieder hinauf.
Weiter geht’s auf einer besseren Straße durch Gubugklakah
und weiter durch Tumpang. Ganz schön groß das „Dorf“ und hübsch sind die Häuser
hier. Wir haben
noch einen weiteren Stopp vereinbart. An dem kleinen Tempel Candi Jago in
Tumpang. Nichts besonderes, aber schön zu sehen , wie der Tempel in das Stadtbild
integriert ist...
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geht's mit dem Reisebericht über Malang
westlich des Bromo Vulkanmassivs...
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