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Das Internet-Café um die Ecke hat mit mir einen ganz guten
Umsatz gemacht. Marion holt die Buddha-Statue noch bei Ida ab. Dann ist noch
etwas Zeit, um uns per Reiseführer auf Bandung einzustellen.

Ca. 11.15 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Bahnhof von
Yogyakarta. Dort essen wir noch eine Kleinigkeit und stocken unseren
Wasservorrat auf. Der Zug kommt mit 10 Minuten Verspätung um 12.40 Uhr. Wir
finden unsere Plätze wiederum sofort und der Wagen ist genau so geräumig wie
das letzte Mal, nur kühler.
Die Strecke ist wiederum sehr schön. Zwischendurch bekommen
wir wieder ein Essen auf dem Tablett serviert. Wir sind ja inzwischen Profis
und wissen auch, dass man dieses nach dem Essen bequem unter den Gangsitzen
verstaut. Leider geht gerade zu der Zeit die Sonne unter, in der wir in die
bergige Region kommen. So bekommen wir davon recht wenig mit.

Allerdings ist die Kühlung im Wagen ganz schon heftig. Wir
haben inzwischen beide unsere Fleece-Pullis an. Den Schaffner auf die
Klimaanlage angesprochen, meint er nichts ändern zu können. Nun wir halten die
ansonsten sehr komfortable wenn auch schauklige 7-Stunden Fahrt durch. Am Ende
ist der Reißverschluß vom Pulli bis oben hin zu.
Fast pünktlich kommen wir 19.45 Uhr in Bandung an. Wir
suchen uns ein Taxi und lassen uns zum Griya Indah bringen. Die Zimmer dort
sind nicht schlecht uns aber für 120-170.000 Rph. zu teuer. Wir gehen ins
Nachbarhotel Patradissa. Hier reicht die Preisspanne von 60-110.000 Rph.
Allerdings haben wir – wie sich später herausstellt – wohl doch zu voreilig
gehandelt.

Das Zimmer im 1. Stock ist stickig und hat nur ein Fenster,
das auf eine Wand zeigt. Das Termometer ausgepackt, zeigt dieses bald, dass die
700 Höhenmeter von Bandung im Vergleich zu unserem Zimmer in Yogya kaum eine
Temperaturminderung verzeichnen kann. Und ich hatte mich schon so auf die angenehmere
Nacht gefreut.
Nach dem Essen um 22.00 Uhr hat es immer noch schwüle 28°C
im Zimmer. Wir schauen uns nochmals das Zimmer im Nachbarhotel an. Beschliessen
dann aber doch für eine Nacht im Patridissa zu bleiben. Weiter Angebote über
gute Hotels
Bandung findet man auch bei Hotelopia.
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Fakten über Java
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Fläche
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132.190 qkm
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Bevölkerung
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135 Mio. Ew.
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Hauptstadt
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Jakarta (ca. 17 Mio. Ew)
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Erhebung
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Mt. Semeru (3.775 m)
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Regenzeit
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Nov-April
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 Preiswerte
Hotels in Bandung, Java
 Reisehandbuch
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deutschsprachige Reisehandbuch für den Individualtouristen
die sich Java und Bali genauer ansehen möchten
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Aber auch diese Nacht in Bandung geht rum. Ab 5.00 Uhr ist der
Fernseher im vor der Türe liegenden Aufenthaltsraum an und es wird geschnattert
bis zum abwinken. Ca. 7.00 Uhr stehen wir endgültig auf, machen uns fertig und
frühstücken. Es gibt Reise mit Ei und Tee. Hugo hatte es uns prophezeit. Wir
würden das Prambanan Guesthouse bald vermissen. Recht hatte er. So gehen wir bald los. Zuerst wollen wir uns um Marion's
Halsweh kümmern, dass inzwischen schlimmer geworden ist. Man hatte uns geraten
am besten in ein katholisches Krankenhaus zu gehen. So haben wir uns das
Bartholomeus Krankenhaus hier in Bandung ausgeschaut und lassen uns mit dem
Taxi dort hinbringen. Diese scheint gerade gut genug...

Nach etwas fragen finden wir die HNO-Abteilung (THT) und
eine HNO-Ärztin. Wir melden uns an und nach 20 Minuten warten dürfen wir zu
ihr. Sie prüft ganz nach ihrer Richtung Hals, Nase und Ohren und verschreibt
Marion drei Sachen. Da es mir etwas komisch vorkommt, dass sie nicht abgehört
wird, frage ich sie, ob es vielleicht auch eine Lungenentzündung sein könnte.
Es kommt noch eine gezielte Frage an die Patientin. „Do you have fever?“. Marion antwortet
mit nein und es ist gut.
Mit dem Rezept stellen wir uns nun an der Kasse an. Dort
sagt man uns, wir müssen uns zuerst an der Krankenhausapotheke gleich nebenan
ein Formular holen. Die genaue Bescheinigung mit dem Betrag in der Hand dürfen
wir 287.000 Rph. zahlen. Das sind ca. 4 EUR für die Behandlung und etwas mehr
als 20 EUR für die Medikamente, u.a. ein Antibiotikum, ein „Transbronch“ und
ein Hustensaft. Gut. Wenn’s hilft...
Wir fahren weiter mit dem Taxi und besichtigen zwei weitere
Hotels. Das Edelweiss etwas weiter im Norden gefällt uns gut. Das Zimmer ist
wesentlich luftiger und kühler. Wir bekommen es für 112.000 Rph. inkl. Discount
(Standardpreis ist 140.000). Nun können wir uns endlich aufmachen in die Stadt.

Wir lassen uns zum zentralen Platz, dem Alun-Alun bringen.
Auf den Straßen herrscht reger Verkehr um nicht zu sagen es regt sich der
Verkehr kaum mehr. Nach einiger Zeit Stau und Stopp-andGo kommen wir an und
haben wir gleich das nächste Ziel vor Augen, die Tourist-Information.
Innerhalb(!) eine kaum zugänglichen Baustelle befindet sich
das Büro für den Hilfesuchenden. Der Herr ist nur einmal richtig nett und
aufmerksam. Er schiebt uns sofort das Gastbuch der Stadt hin, als er hört, dass
wir aus „Djerman“ kommen. Seltene Gäste dieser Tage, wie wir auch hier erfahren
dürfen. Alle weiteren Infos müssen wir ihm aus der Nase ziehen. Immerhin
bekommen wir mit, dass es nach Bogor eine Art Minibus-Service gibt, der einen
am Hotel anholt. Touren, Prospekte etc. gibt es nicht. Einen kaum brauchbaren
Stadtplan bekommen wir.

Etwas enttäuscht sehen wir uns um. Unser Merian live! Java Reiseführer
beschreibt einen Spatziergang durch das alte Bandung, vorbei an verschiedenen
Hotels und alten Bauwerken. Wir machen uns auf den Weg.
Wir fangen am Preanger Hotel an und arbeiten uns zum Pasar
Batu vor. Wir kommen an dem großen Hotel Savoy Homann vorbei, am Majestic Theater
und laufen dann die Jl. Afrika zurück zum Alun-Alun. So richtig begeistert sind wir nicht. Zu dominierend ist der Verkehr
hier. Über die ebenfalls sehr befahren und belaufene Jl. Kaum geht es weiter
in die Jl. Oto Iskandardinata und schließlich zum großen Pasar Batu.

Ca. eine Stunde halten wir uns im Pasar Batu auf. Unter
anderem suchen wir eine neue Tasche für unsere Mitbringsel. Außerdem suchen wir
nach einem großen Kalahah-Drachen. Fehlanzeige. Aber wir finden eine weniger
schöne aber praktische Tasche für 3,80 EUR. In einem großen und edleren
Souvenirgeschäft finden wir dann einen schönen Drachen. Fast zu groß und ganz
schön teuer. Mehr als 10% Discount kann ich auf den ausgezeichneten Preis von
258.000 Rph. nicht rausschlagen. Gut, aber er sieht toll aus, mit zwei
Drachenköpfen und den vier Füßchen. Wir bekommen wenigstens einen großen Karton
dazu.
Nun geht’s weiter auf die Jl. Braga, die ehemalige
Prachtstraße. Der Verkehr ist i.d.R. langsamer als wir zu Fuß und wir gönnen
uns einen Stopp im Café London. Hier gibt es gute frische Konditorwaren, Kafee
und kleine Snacks. Weiter gehen wir auf die Jl. Kaum und machen dann den
Rundgang über die Jl.Braga wieder zu.

Diese laufen wir bis über die Bahnlinien
hoch und nehmen uns dann ein Taxi bis zum alten Hotel Paradissa. Hier wartet
der Fahrer kurz auf uns, bis wir das Gepäck holen und bringt uns dann zum
Edelweiss Hotel weiter nördlich.
Wir beziehen unser Zimmer im EG, das locker 3-4°C kühler
ist, als im Vorgängerhotel. Das wird eine angenehme Nacht, freue ich mich. Wir
buchen telefonisch unsere Tour für Morgen. Im Paradissa trafen wir einen
Agenten einer Ein-Mann-Travel-Agency. Der hat uns einen Prospekt gegeben.
Wir
telefonieren mit Agah, dem Inhaber und machen eine Tour auf den Vulkan
Papandayan aus. Im Vergleich zu dem konkurrenzgewohnten Yogya für richtig
teuere 220.000 Rph. p.P. Aber dieses Mal alles inklusive.

Wir suchen ein Restaurant und laufen die Straße etwas hoch.
Auf der anderen Straßenseite entdecken wir das tolle und fast schon luxuriöse
Tomodachi Restaurant. Wir schlemmen gemischtes vom Huhn und Beef, Garnelen
Frühlingsrollen, Lychee-Lassy, Vanille-Milchshake, Capucchino-Mousse... und das
alles für ca. 8 EUR.
Eine absolute Empfehlung. Sogar weite Wege lohnen sich!
Zu Hause räumen wir unser Gepäck aus und etwas um. Wir haben
ja nun eine neue Tasche. Dann steht die Einweihung unseres Drachen als
Spielgerät an. Kommt super mit dem großen Holzdrachen und Muscheln als
Spielsteinen. Dazu ein Bier. Das Zimmer auf 26°C. Urlauber was willst du mehr!
Am nächsten Tag machen wir uns auf
zu unserem spannenden Abenteuer auf dem Vulkan
Papandayan...
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