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10.06.08: Morgens ist es sehr frisch, aber die Sonne scheint schon.
Wir fahren
die letzten 4 Kilometer hinaus in den Fischerort Stykkisholmur, der auf
der Nordspitze einer Landzunge liegt.
Im Ort mit 1.300 Einwohner besuchen wir
zuerst die architektonisch
bemerkenswerte, erst in den 80er Jahren errichtete Kirche an. Ihr kühn geschwungener
weißer Bau überragt den Ort. Sie ist einem Wikingerboot nachempfunden und ein
Musterbeispiel moderner Kirchen in Island. Wegen ihrer guten Akustik werden
im Sommer dort regelmäßig Konzerte veranstaltet. Leider ist sie am frühen Morgen
noch geschlossen.
Nach der Besichtigung des schönen Naturhafens verlassen den Ort wieder und setzen unsere Tour auf der Halbinsel
Snaefellsnes in Richtung Olafsvik fort. Kurzzeitig fühlen wir uns
wieder auf den Mond versetzt. Eigenartig schöne öde Landschaft breitet sich
um uns aus.
Dann erreichen wir den netten Ort Grundarfjördur. Wir blicken
hinaus ins Meer und in Berge, von denen kleine Wasserfälle herabstürzen oder
entlang der Straße auf eine Reihe von Vogelfelsen, wo unzählige Seevögel brüten.
Dann kommen wir nach Olafsvik mit ca. 1.000 Einwohnern und ebenfalls
günstiger Hafenanlage. Die Einwohner leben auch hier meistens von der Fischindustrie.
Für die Touristen werden Fahrten zur Walbeobachtung (Blauwale und
Buckelwale) angeboten. Sehenswert ist auch hier die moderne Kirche von 1967.
Um den Ort Hellisandur gibt es die umfangreichsten Küstenseeschwalben-Kolonien Islands. Wir sehen sie vielfältig im Gras
brüten und füttern. Die Gegend hier im Westen der Halbinsel ist ein großes Vogelparadies.
Wir durchfahren ein kleines Stück Lavawüste und kommen
plötzlich im äußersten Südwesten der Halbinsel auf eine Schotterpiste und Baustelle,
die lange 8 Kilometer dauert. Wir bedauern unseren fahrbaren Untersatz. Rechts
erscheint ein kleiner weißer Leuchtturm und 2 große Monumente aus Stein fallen
auf.
Im Meer vor der Halbinsel Snaefellsnes haben Blauwale, die größten Lebewesen
der Erde, ein Revier, wo man sie häufig beobachten kann.
Dann kommen wir in den kleinen Fischerort Arnarstapi mit einer wachsenden
Ferienhaussiedlung. Im hübschen Hafen mit malerischer Felsküste ragen zahlreiche
faszinierende Felsformationen aus dem Meer.
Wir blicken auf die Gletscher des Snaefellsjökull, eines Ex-Vulkan mit Eiskappe, der hier die Spitze der Halbinsel in Westen krönt. Unendlich
viele Seevögel brüten auf den Felsabsätzen.
Bei der Weiterfahrt Richtung Borgarnes kommen wir vorbei am Bjarnafoss und an einer auffallenden grünen Kirche sowie an weiteren kleinen Wasserfällen.
So geht bei schönem Wetter unsere Rundtour auf der Halbinsel Snaefellsnes zu Ende.
Wir kommen nach Borgarnes mit 1.850 Einwohnern. Hier gibt es
eine große Molkerei, ein großes modernes Schwimmbad, Hotpots und vielfältige
Einkaufsmöglichkeiten. Wir erledigen unsere Einkäufe im "Bonus".
Wir fahren über eine Brücke und kommen in Richtung Akranes wieder
auf die Ringstraße 1. Straße 51 bringt uns dann endgültig hinaus nach Akranes,
einem großen Fischerort, der auch ein Zementwerk besitzt, dessen Produktion
das gesamte Land deckt. Wir finden einen Parkplatz beim Hallenbad, der heute auch
unser Übernachtungsplatz werden soll.
Bei einem Abendspaziergang laufen wir den herrlichen,
feinen Sandstrand Langisandur entlang und in die Stadt.
Der Strand verleidet im Sommer
zum Sonnenbaden und Schwimmen im Meer. Um die Uhr laufende warme Duschen
am Strand fallen uns auf. Im Wohnmobil angekommen ist Nachtruhe angesagt.
11.06.08: Am frühen Morgen verleidet uns die Sonne zu einer kleinen Wanderung
am schönen Strand. Man
kann es nicht glauben, daß wir in Island sind! Der Wettergott meint es gut mit
uns!
Danach verlassen wir Akranes und wollen Pingvellir anschauen. Dazu fahren wir zuerst Richtung Reykjavik, dann durch den
6 Kilometer langen Tunnel durch den Fjord Hvalfjördur (Maut: 800 Islandkronen)
nach Mosfellsbaer, einer aufstrebenden Gemeinde mit 8.147 Einwohnern.
weiter im Süden von Island mit: Pingvellir, Geysire im Haukaladur, Gullfoss
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