Reisebericht Gardasee - die Nationalflagge von Italien

Reisebericht Gardasee in Italien -
mit Wohnmobil zwischen Riva und Verona

 

 der Gardasee in Oberitalien
 Sehenswertes Gardasee, Italien:

Gardisana Orientale -
im Osten vom Gardasee

Gardisana Occidentale -
im Westen vom Gardasee

 Gardasee - Reiseführer

ADAC Reisemagazin Gardasee
ADAC Wanderfuehrer Gardasee
Bilder und Berichte vom Gardasee, den Dolomiten und Trentino

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Reiseberichte

Gardasee - im Westen zwischen Salò, Gardone und Maderno

 
Reisebericht Gardasee - eine Rundreise mit dem Wohnmobil im Norden von Italien
 

 20.09.04: der westliche Küstenstreifen Riviera del Garda mit Salò, Gardone und Maderno

 
Nach einem schönen Frühstück am See, geht unsere Rundtour von Dezensano aus weiter. Die Gardesana zeichnet uns den Weg vor und führt uns nun zur "Riviera del Garda", jenem westlichen Küstenstreifen, den seine besonders geschützte Lage und sein fruchtbares Land berühmt gemacht haben.


 

Die "Riviera" beginnt bei Salò und reicht bis Gargnano. Die Orte Gardone, Fasano, Maderno und Toscolano gehören dazu.

Schon bei der Anfahrt auf Salò haben wir herrlichen Blick auf die Bucht von Salò. Die schroffen Felsen des nördlichen Gardasees gehen hier über in liebliche Hügellandschaften. Die Stadt ist der einzige größere Ort direkt am Gardasee.

Sein großer Hafenplatz am See war schon im Mittelalter ein wichtiger Ort. Wir parken am Ortsanfang und machen uns zu Fuß auf den Weg.

 der Hafen der Stadt Salò am Gardasee, Oberitalien

Zuerst laufen wir die Straße entlang und kommen dann auf die schöne Uferpromenade. Zahlreiche stilvolle Bauten aus dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit säumen diesen reizvollen Weg am See.

Wir kommen am arkadengeschmückten Rathaus vorbei und stehen dann vor dem sehenswerten Dom aus dem 15. Jahrhundert. Er ist das größte und bedeutendste Gotteshaus am Gardasee. Sein Inneres birgt viele Kunstwerke. In einem Cafe am See beenden wir unseren Rundgang in der angenehmen Stadt Salò.

Unsere Uferstraße führt uns nach Gardone, einer Villengegend. Der Ort liegt unmittelbar am See und ist umgeben von üppiger, völlig südlicher Vegetation. Der Teil, welcher direkt am See liegt, ist mit eleganten Hotelpalästen und gepflegter Strandpromenade ein anspruchsvoller Badeort am Gardasee.

Die Terrassen der Hotels laden zum Verweilen ein inmitten von Zypressen, Oliven, Lorbeer- und Bambusbäumen. Vom hübschen kleinen Hafen hat man einen herrlichen Seeblick. In Gardone gibt es auch einen interessanten Botanischen Garten.

 der Hafen von Maderno am Gardasee, Oberitalien

Weiter geht es den See entlang auf dem Band der Gardesana. Wir kommen nach Maderno. Inzwischen ist es recht warm geworden. Die Orte Maderno und Toscolano sind heute miteinander verschmolzen.

Sie liegen am Delta des Toscolano-Baches, der hier in den Gardasee fließt. In beiden Orten gibt es sehenswerte Kirchen.

Wir sind immer noch in der "Riviera del Garda" mit Mittelmeerflora. Es gedeihen hier Zitronen, Feigen- und Lorbeerbäume, Palmen, Oleander, Oliven und Wein.

die Villa Bettoni vor Gargnano am Gardasee, Oberitalien

Kurz vor Gargnano kommen wir vorbei am Schloß des Grafen Bettoni, das herrlich inmitten einem Park liegt und mit vielen Statuen prunkvoll ausgestattet ist.

 

 

 weiter von Gargnano über den Lago di Valvestino bis nach Campione...

  

Gargnano, mit seiner hübschen Altstadt, seinem verträumten Hafen, mit schönen Villen und Gartenanlagen ist vom Tourismus auch nicht verschont geblieben, aber es hat sich seinen ursprünglichen Charme und das durch Jahrhunderte geprägte Aussehen erhalten können.

Hier findet man die "typische Gardaseelandschaft" vor. Bei Gargnano hat der Gardasee mit 374 m seine tiefste Stelle. Das Wetter ist schön und warm, aber etwas diesig. Die Orte und Berge über dem See sind nur wie durch einen Schleier zu erkennen. Wir machen einen Abstecher und fahren den Berg hoch in Richtung Lago Valvestino.

die Ortschaft Gargnano vom Berghang aus, Gardasee

Die Straße windet sich in Serpentinen höher mit tollen Ausblicken auf Gargnano, den See und weitere Orte. Vom See weg kommen wir in eine Gebirgslandschaft. Immer wieder fällt der Blick auf Dörfer, die am Hang gebaut sind. Die Gegend zeigt sich schluchtartig und wirkt einsam.

Wir kommen an den ruhigen Natur-Stausee Lago di Valvestino. In dieser Einsamkeit und mit guter Aussicht auf den See machen wir eine Kaffeepause. Man könnte hier weiterfahren an den Lago di Idro.

der Lago di Valvestino an den Bergen oberhalb von Gargnano am Gardasee

Unser Abstecher ist aber beendet, wir fahren wieder aus der rauhen in die mildere Gegend, genießen nochmals über Gargnano den Tiefblick und fahren dann die Serpentinen wieder hinunter zur Gardesana.

Nach Gargnano verläßt uns das sanfte Landschaftsbild, wir kommen nun auf eine tunnelreiche Strecke. Wie verändert sich hier das Bild der Natur! Wie abgeschnitten ist die üppige südliche Vegetation, die wir gerade noch bewundert haben. Die Straße drängt sich durch steile, gewaltige Wände. Über 70 Tunnels werden bis Riva zu durchfahren sein, ein Meisterwerk des italienischen Straßenbaus. Die Straße mußte dem Fels abgerungen werden.

 das Hotel Poiano in Garda am Gardasee, Oberitalien
das Hotel Poiano in Garda am Gardasee 

Es wird langsam Abend. Deshalb suchen wir vor Limone den Campingplatz Campione auf. Der winzige Ort ist durch ein Tunnel mit der Gardesana verbunden. Früher gehörte der Ort zu einer Baumwollweberei. Heute findet man hier einfache Quartiere. Einige Surfer sind am Strand zu sehen. Wir trauen unseren Augen nicht. Es sind schon sehr viele Wohnmobile da. Der Stellplatz liegt direkt an einer steilen Felswand, die hier vom See aufsteigt.

die Straßen haben viele Tunnel am steilen Westufer des Gardasee

Der Stellplatz für eine Nacht kostet Euro 10,--. Toilette und Dusche sind vorhanden. Diese Steilfront sieht schon abenteuerlich aus!

Wir machen unser Abendessen uns sitzen noch lange außen am See auf unseren Campingstühlen. Dabei kommen wir mit "unseren Nachbarn", Heidi und Hajo, ins Gespräch und erfahren, daß es hier eine interessante Wanderung gibt.

Es gibt einen alten Weg auf diesen Felsen und dann entlang zum Dorf Pieve di Tremosine, das direkt an einem Felsabbruch zur Gardesana liegt. Von Pieve gibt es einen Abstiegsweg nach Campione. Von unseren Stühlen am See aus können wir den Ort Pieve oben vor uns erkennen. An diesem lauen Abend sitzen wir noch lange außen, bevor wir uns zum Schlafen nach Innen verziehen.
 

 Morgen geht's dann weiter über Campione und
Pieve di Tremosine nach Limone

 

 

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