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Reisebericht Gardasee in Italien -
mit Wohnmobil zwischen Riva und Verona
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| der
Gardasee in Oberitalien: |
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| Sehenswertes
Gardasee, Italien: |
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Gardisana Orientale - im Osten vom Gardasee
Gardisana Occidentale - im Westen vom Gardasee
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| Gardasee - Reiseführer |
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Gardasee Links:
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 Reiseberichte
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Gardasee - mit dem Wohnmobil in Torbole, Malcesine
und Torri del Benaco |
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Reisebericht Gardasee - eine Rundreise mit dem Wohnmobil
im Norden von Italien |
| 14.09.04: Fahrt nach Varone und die östliche Seite des Gardasees |
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Am Parkplatz in Tenno
gefällt es uns nicht so gut zum Frühstücken. Wir fahren 7.30 Uhr los und suchen einen aussichtsreicheren Platz.
Den finden wir bald auf unserem Weg Richtung Riva links der Straße.
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Gut gefrühstückt fahren wir nun mit immer wieder prächtigen Ausblicken auf Riva und den Gardasee hinunter nach Varone und zum berühmten Cascate Varone Wasserfall.

Durch die Macht der Natur stürzt das Wasser aus einer Höhe von 100 m in eine enge Klamm hinab, die sich in 20000 Jahren gebildet hat.
Wir durchfahren nun Riva. Hier wollen wir in 9 Tagen unsere Reise um den Gardasee beenden. Erst seit Mitte der 20-er Jahre wurde die Straße um den Gardasee gebaut.
Jene grossartige Straße, die teilweise kilometerweit in den Fels gesprengt, rund um den Gardasee führt und im Auftrag von Mussolini in knapp 3 ½ Jahren fertiggestellt wurde.
Im Osten ist es die "Gardesana orientale" (von Torbole bis Sirmione) und im Westen die "Gardesana-occidentale" (von Dezensano bis Riva)...
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| Östliche Seite der Gardesana, die "Gardesana orientale"
bei Torbole und Malcesine: |
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Wir beginnen nun am Nordende des Sees in Torbole. Torbole war früher ein verträumtes Fischerdorf. Hier, an den Ausläufern des Monte Baldo in einer schönen Bucht gelegen, wurde Goethe zu seiner "Iphigenie" inspiriert. Es gibt auch ein Goethehaus in Torbole. Heute ist es ein turbulenter Ferienort.

Torbole hat sich, begünstigt durch den sich regelmäßig einstellenden Gardaseewind, die Ora, zu einem Mekka für Surfer entwickelt, die ein buntes Bild auf den See zaubern. Wir laufen entlang der Hafenpromenade. Es ist viel los hier. Wir wandern deshalb einige Kilometer hoch nach dem nahen eher altertümlich und gemütlichen Nago und haben hier von oben einen herrlichen Ausblick auf Torbole, See und Umgebung. Der See ist hier noch schmal und zwischen Bergen eingezwängt und hat einen fjordartigen Charakter.
Wir verlassen unseren Aussichtsplatz wieder und fahren von Torbole aus weiter Richtung Malcesine. Das Wetter ist trocken, aber leicht diesig. An einem Parkplatz am See machen wir Kaffeepause. Kurz vor Malcesine fahren wir links hinein und zum Campingplatz Lombardi.
Wir bekommen einen Stellplatz mit Strom zwischen Olivenbäumen und bezahlen Euro 13,--. Von hier sollen es ca. 2 km zur Altstadt Malcesine sein. Es ist nun kurz nach 12 Uhr und es ist recht warm. Leicht angezogen machen wir uns auf und wandern nach Malcesine. Unser Weg führt uns unterhalb des Campingplatzes immer wieder vorbei an Olivenhainen. Hier am Gardasee ist deren nördlichstes Verbreitungsgebiet. Das milde Klima am Gardasee macht es möglich.

Vor Malcesine verläuft unser Weg an der Straßenseite. Plötzlich, wir können es nicht glauben, fängt es an zu nieseln und geht auch bald in Regen über. Wir stehen unter und warten. Als der Regen weniger wird, entschließen wir uns zurückzulaufen zum Campingplatz. Dabei entdecken wir neben unserem Platz eine "Südtiroler Speckstube" mit großem Biergarten. Es ist inzwischen 13.30 Uhr, wir haben Hunger und spontan kehren wir ein und sitzen bald darauf bei Haxen, Kraut und Bier. Wir bezahlen Euro 21,50 und gut gestärkt machen wir es uns in unserer fahrbaren Wohnung gemütlich.
Es regnet weiter bis ca. 16 Uhr. Mit Anorak und Schirm ausgestattet gehen wir unsere kleine Wanderung nach Malcesine erneut an. Wieder müssen wir umkehren. Kurz vor Malcesine, geht ein erneuter Regen mit Wind von allen Seiten über uns hernieder. Ziemlich naß kommen wir am Wohnmobil an und trinken zuerst einen warmen Kaffee. Nach dem Abendessen verbringen wir den weiteren Abend bei Lesen und Kreuzworträtseln. Es schüttet den ganzen Abend und wir legen uns früh schlafen.
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| 15.9.04: Malcesine und ihr Wahrzeichen die Scaligerburg |
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Wir haben gut geschlafen. Es ist leicht bewölkt, aber trocken. Nach dem Frühstück machen wir uns vom Platz aus zum dritten Mal auf den Weg nach Malcesine. Jacken und Schirme nehmen wir auf alle Fälle mit. Wieder vorbei an den Olivenhainen, erreichen wir Malcesine. Gleich am Ortsanfang links unseres Weges ist die Talstation der Bergbahn auf den Monte Baldo, der sich von Norden nach Süden erstreckt und ein reizvolles Wandergebiet ist. Nachdem das Wetter ganz gut ist, fahren wir kurz entschlossen zu je Euro 14.-- hoch, um die Ausblicke von oben nicht zu versäumen.

Von der Bergstation aus wandern wir nach Norden, den Weg über den Hauptkamm Richtung Altissimo. Es ist herrlich hier oben. Rechts haben wir die Aussicht in die Berglandschaft und links auf den See und die Berge dahinter. Unsere Wanderung bringt uns an einen besonderen Aussichtspunkt. Vor uns liegt der ganze nördliche See mit Riva und Hinterland.
Gegenüber am Gardasee liegt Limone und dahinter die steilen Felswände. Auf unserer Wanderung zurück genießen wir nochmals die Sicht auf Malcesine von oben sowie einen großen Teil des Sees in südliche Richtung. Wir gönnen uns noch Cappucchino und Apfelstrudel im Lokal der Bergstation. Es ist nun schon Mittag und wir wollen den Nachmittag in Malcesine verbringen.
Unten angekommen laufen wir zuerst zum Wahrzeichen von Malcesine, der Scaligerburg, die man auch besichtigen kann. Seit Jahrhunderten überblickt deren Turm den See. Malcesine ist ein malerischer Ort zwischen See und dem Massiv des Monte Baldo mit vielen romantischen Gäßchen und Winkeln. Der Ort ist sehr beliebt bei Malern. Wir schlendern durch die Gäßchen mit kleinen Lokalen und Souvenierläden und verweilen uns am schönen Hafen.

Nach einem Eis verabschieden wir uns von Malcesine und wandern zurück zu unserem Stellplatz Lombardi. Zum Abendessen gibt es gebratenen Lachs, Nudeln und Gurkensalat. Danach können wir uns noch außen auf unseren Campingstühlen sonnen. Wir werden also nochmals hier zwischen Olivenbäumen übernachten.
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| 16.9.04: Torri
del Benaco und San Vigilio... |
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In der Nacht war ein Gewitter und es hat wieder geregnet. Nach dem Frühstück brechen wir auf zur Weiterfahrt. Zuerst müssen wir tanken und fahren dann weiter nach Süden. Das Wetter wird besser, mehrere Male müssen wir kurz rechts anhalten und die prima Aussicht mit einem Foto festhalten.

Unser nächster Stop gilt dem Ort Torri del Benaco. Der Ort liegt auf einer Landzunge im See und man kann die nördliche und südliche Seehälfte überblicken. Auch hier gibt es eine Scaligerburg. Der Hafen mit viel Charme ist typisch für die kleinen Häfen am Gardasee. Das Hafenbecken ist in den Ort hineingezogen. Mit bunten Booten fahren die Einheimischen hinaus auf den See zum Sardinenfischen.

Wir sind nun schon im Großraum Garda und halten am Parkplatz der kleinen Halbinsel San Viglio. Von San Vigilio aus hat man gute Seesicht und es ist sehr ruhig. Von hier aus soll man die schönsten Sonnenuntergänge am See erleben können. Durch eine Zypressenallee gelangen wir zur Villa Brenzone. Die Halbinsel ist in Privatbesitz.
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geht's mit unserem Bericht über Garda
und den Hausberg La Rocca...
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| weitere Informationen zum Gardasee und Norditalien |
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