Die Flagge von Malaysia ist auch z.T. die der Insel Borneo

 Reisebericht Urlaub in Sarawak - das unbekannte Abenteuer in Borneo, Malaysia
 

 Anreise Borneo, Malaysia

 Reise in Sarawak auf Borneo


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Reiseberichte

 

Sarawak, das unbekannte Abenteuer in Borneo, Malaysia

Kuching - Cat-City

Gast-Reisebericht von Philipp Nick
(Juli 2002)

 

Auf der Fahrt zum Hotel, die ersten Eindrücke. Der Verkehr rollt korrekt und bedächtig, keine Hektik und Rücksichtslosigkeit, wie sonst in Südostasien üblich.

Alles ist sehr sauber und ruhig. Katzendenkmal in Kuching Kuching (wörtlich übersetzt: Katze) auch Cat-City genannt, hat ca. 400.000 Einwohner, die zum größten Teil chinesischer Abstammung sind.

Die schmucke Stadt am Sarawak-River ist der ideale Ausgangspunkt für unzählige Aktivitäten und Ausflüge ins Landesinnere.

Etliche Katzendenkmale und sogar ein Katzenmuseum unterstreichen den Namen der Stadt.

Im Hilton Kuching angekommen, verabreden wir uns um 19.00 Uhr zur Night City Tour. So bleiben ein paar Stunden um sich zu aklimatisieren.

Die Zeitverschiebung (in der Schweiz geht es schon gegen die Morgenstunden) bewirkt allerdings, dass ich durch lautes klopfen geweckt werden muss, ich bin auf dem Bett sitzend eingeschlafen (im Flugzeug gelingt mir das nie!) erschrocken fahre ich auf, in der Meinung das Morgenessen verpasst zu haben.


 

Die Waterfront in Kuching andern warten alle in der Hotelhalle, bereit zum Aufbruch, es ist erst Abend. Diese Tour hält allerdings nicht was sie verspricht, sie führt lediglich an die Waterfront, eine ca. 700m lange Flusspromenade.

Dazu braucht es gewiss keinen Guide, beinahe alle grossen Hotels liegen sowieso am Fluss. So braucht nur noch die Hauptstrasse überquert zu werden, die Waterfront ist dann in 15 Minuten abspaziert.

Am Abend treffen sich hier die Einheimischen, um sich an einem der vielen Warungs (kleiner Imbisstand) zu verpflegen und gemütlich zusammen zu sitzen.

Ansonsten beschränkt sich das Nachtleben auf ein paar kleinere Bars und Pubs in unmittelbarer Nähe des Hilton Hotels.

Der Gaumenfreund kommt in den unzähligen, am Strassenrand platzierten, chinesischen Restaurants voll auf seine Kosten.

 

Namentlich sei hier das hangwärts gelegene Food-Center "Top Spot" erwähnt. Das Restaurant unter freiem Himmel, bietet unzählige authentische Gerichte und Seafood-Spezialitäten an. Es ist auch bei den Jugendlichen sehr beliebt. Da das Essen sehr billig ist, bietet es sich geradezu an, auswärts, in grosser Gesellschaft zu essen, anstatt daheim selber zu kochen.


Nach einem ausgiebigen, köstlichen Mahl mit viel einheimischem Bier, ist es nur ein kleiner Verdauungsspaziergang zu unserem Hotel. Die Zimmer in den höheren Etagen, die flussseitig ausgerichtet sind, bieten einen spektakulären Blick auf die Stadt und insbesondere auf das nächtliche Treiben an der berühmten Waterfront.

Früh aufstehen lohnt sich, an der Fensterfront des Zimmers kann man die schönsten Sonnenaufgänge mit erleben.

Nach dem hiltonmässigen Frühstücksbuffet, werden wir bereits zur Day-City-Tour erwartet. Sie beansprucht gerade mal ca. drei Stunden und genügt vollkommen um die wenigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen.

Einige Museen, ein taoistischer Tempel (und nicht etwa ein chinesischer, wie ich meinte), eine Moschee sowie diverse Regierungsgebäude sind auf dem Programm. Beim Katzenmuseum stehen wir vor geschlossenen Türen, der König mit Gattin ist gerade dort auf Besuch. Wir haben da natürlich das Nachsehen. Majestäten haben Vorrang.



Dafür genehmigen wir uns außer Programm eine kleine, reizende Flussfahrt zu den Mangrovenwäldern, sehen statt Katzen ein paar kleine Krokodile.

 

Ausflüge von Kuching

Eintägige oder mehrtägige Ausflüge werden von Kuching aus in großer Anzahl angeboten. Vor allem Naturliebhaber, Abenteurer oder Sportler werden angesprochen. Verschiedene Nationalparks mit ihrer üppigen Flora und Fauna sind innert weniger Stunden per Auto oder auf dem Flussweg zu erreichen.

Trotz einigen gut ausgebauten (aber holprigen) Strassen bilden die Flüsse immer noch die Hauptverkehrswege im Land.

In den Parks, oder auch in einem der Wildlife-Rehabilitationscentren lassen sich in 50/60m hohen Bäumen mit ein wenig Glück Orang-Utans (malaysisch für Waldmenschen, Orang = Mensch, Utan = Wald) beim schaukeln in den Wipfeln beobachten.

Ebenfalls anzutreffen sind die allerdings sehr scheuen, aber witzig aussehenden Nasenaffen.

Unzählige Orchideenarten blühen vor allem in der Regenzeit von Oktober bis März.

Fleischfressende Pflanzen oder gar die größte Blume der Welt, die Rafflesia, deren Blütendurchmesser bis zu einem Meter betragen kann, sind im Regenwald anzutreffen.

In den Mangrovenwäldern trifft man auch ab und zu auf ein gefrässiges Krokodil. Um auf Nummer sicher zu gehen und ohne groß von der Strasse abzuweichen, bietet sich die Jong's Crocodile Farm an, nach 30 Minuten Autofahrt in südlicher Richtung zu erreichen.



Dort sind Krokodile in tausendfacher Zahl zu beobachten, allerdings in Gefangenschaft und etliche davon später zu Handtaschen und Schuhen verarbeitet. 


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