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Reisebericht Bolivien -
Unterwegs zur beeindruckenden Salzwüste der Salar de Uyuni im Hochland Boliviens...


nur wenige Kilometer von der chilenischen Grenze erstreckt sich über ein Gebiet von über 10.000 qkm der größte Salzsee der Erde mit riesigen Vorräten an Salz und Lithium...

 

Nach unserer letzten Übernachtung der Jeep-Tour stehen wir sehr früh auf. Das Vorhaben ist zum Sonnenaufgang mitten auf der Salar de Uyuni zu sein.

Wir haben noch ca. 10 Kilometer zu fahren bis wir am Rand der Salzwüste Salar de Uyuni auf der Höhe von 3.660 m über dem Meer ankommen. Wir wundern uns, dass es auf der Salzkruste selbst deutlich schneller vorwärts geht als auf der eigentlichen Straße.

Wir frieren vor Sonnenaufgang auf der Solar de UyuniBei Sonnenaufgang auf der Salar de Uyuni in Bolivien

Die eigentliche Salzkruste ist zwischen 10 cm und mehreren Metern dick. Vor allem in der Regenzeit ist es so unerlässlich einen ortskundigen Führer dabei zu haben, der die Dicke der Salzschicht an jeder Stelle kennt. Wir möchten nicht mit dem Jeep in die Salzkruste einbrechen.

Aber zurück zu diesem kalten aber wunderschönen Morgen. Wir schaffen es wirklich 5 Minuten vor Sonnenaufgang Mitten auf der Salar de Uyuni zu sein. Zum Warmmachen machen wir Bilder und spielen mit unseren unendlich langen Schatten, die sich anfangs über den kompletten Salzsee erstrecken.

Ein Loch im Salz der Salar de Uyuni in Bolivien

Die Salzfläche ist riesig. Ein weißes Meer, fast 20x so groß wie der Bodensee!
Intuitiv denkt man immer an Schnee, es ist aber wirklich festes Salz. Der Probiertest beweißt es... :-)

Nachdem wir uns schon die Knochen angefroren haben geht es weiter. Nächstes Ziel ist die Insel Isla de Pescadores (Insel der Fischer), eine Insel mitten in der Salar de Uyuni auf der spektakulärer Weise riesige Kakteen wachsen.

Meterhohe Kakteen auf der Isla de Pescadores in BolivienKakteen in der Salar de Uyuni im bolivianischen Hochland

Wir trauen unseren Augen nicht. Eine Insel von vielleicht 100x200 Metern Größe auf der seit hunderten von Jahren ungestört Kakteen wachsen. Diese wachsen ungefähr einen Zentimeter pro Jahr. Man rechne sich selbst aus, wie alt die schmucken Stachelbäume sind, die aktuell bis zu 12 m hoch sind.

Nach dem Rundgang auf der Insel gibt es Mittagessen. Unsere beiden Guides bereiten uns ein einfaches aber leckers Gericht. Wir vertreiben uns die Zeit mit Foto-Spielereien. Ein paar Schweizer Mitreisende haben die Idee perspektivische Spielchen aufzunehmen.

Balance halten in der Salar de Uyuni

So können wir auch ganz einfach auf zwei leeren Bierdosen stehen.
Geht ohne Probleme auf der Salar de Uyuni... :-)

Gestärkt fahren wir weiter Richtung Uyuni Stadt. Wir kommen noch am ehemaligen Salz-Hotel vorbei, das heute als Ausstellung genutzt wird, da es auf dem Salzsee keine Möglichkeit zur Abwasserklärung gibt.

Etwas weiter wird uns gezeigt, wie hier auf der Salar de Uyuni Salz abgebaut wird, ca. 20.000 Tonnen sind es immerhin im Jahr. Selbst mit Sonnenbrille ist es kaum möglich die Augen komplett aufzumachen. Überall weiß soweit das Auge blickt und dazu der kristallklare Himmel.

Das ehemalige Salzhotel in der Salar de UyuniSalzabbau in der Salar de Uyuni in Bolivien

Das letzte Ziel unserer abenteuerlichen Tour von San Pedro de Atacama in Chile nach Uyuni ist der alte Eisenbahnfriedhof Cementerio de Trenes in der Nähe der Stadt Uyuni.

Hier gibt es noch alte Schienen und darauf noch etliche Lokomotiven und Wagons sowie viele weitere Einzelteile. Der Spaziergang durch das antike Freiluftmuseum ist ein schöner Abschluß unserer Tour. Es werden noch etliche Gruppenfotos gemacht und dann geht es weiter nach Uyuni Stadt.

Unglaubliche Kontraste an der Laguna Blanca in BolivienSalzabbau in der Salar de Uyuni in Bolivien

Nach nun über drei Tagen mit Katzenwäsche und ohne Dusche freuen wir uns nun auf ein richtiges Zimmer. Umso mehr geniessen wir die heiße Dusche, die den ganzen Staub der strapaziösen aber unheimlich schönen Tour abwäscht...

Am nächsten Tag machen wir uns noch einen schönen Tag in der Kleinstadt Uyuni mit ca. 8.000 Einwohnern. Viel gibt es hier nicht, aber wir sind froh wieder etwas Zivilisationsannehmlichkeiten im Urlaub wie das Trinken eines kaffees am Nachmittag erleben zu dürfen.

Der Uhrtum am zentralen Platz der Stadt Uyuni

Wir buchen dann noch ein Busticket für die Weiterfahrt am nächsten Morgen

 

zur höchstgelegenen Großstadt Potosí in Bolivien


Rundreise durch Bolivien

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