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Reisebericht Bolivien -
Unterwegs bei der atemberaubenden Laguna Colorada im bolivianischen Altiplano...


ungefähr 100 Kilometer nördlich der bolivianisch-chilenischen Grenze befindet sich mit der atemberaubenden Laguna Colorada eine Naturstätte, die für die acht neuen Weltwunder nominiert war...

 

Wir bemerken wohlwollend die knapp 700 Höhenmeter, die wir seit unserem letzten Stopp an den Geysiren von Sol de Mañana runter gefahren sind. Bevor wir zur Laguna Colorada fahren geht es zu unserem Nachquartier für die heutige Nacht auf 4.300 m Höhe.

Es handelt sich um eine einfache Unterkunft mit mehreren 6-Personen-Zimmern ohne Heizung und warm Wasser. Nachts wird es hier auf dieser Höhe empfindlich kalt, so dass wir nachts zum Schlafen trotz dickem Schlafsack deutlich mehr anhaben als tagsüber.

Unsere Unterkunft auf 4.300m HöheMatrazenlager für eine schlaflose Nacht

Nach kurzem Stopover sind wir alle gespannt auf die hauptsächlich rote Lagune, die in allen Farben schimmern soll. Kurz darauf dürfen wir uns selbst davon überzeugen.

Am späten Nachmittag sind die Farben der Laguna Colorada besonders intensiv, da dann neben den gelösten Mineralien auch die vielen dort ansässigen Algen hoch aktiv sind und dem Wasser die bekannt leuchtend rote Farbe verleihen.

Die rot schimmernde Laguna Colorada im Hochland Boliviens

Als wäre das für uns höhengeschädigte Abenteurer noch nicht spektakulär genug, kommen auch noch - wie an einer Schnur aufgezogen - einige Alpakas den Pfad entlang. Sie sind selbstbewußt und lassen sich von der Anwesenheit der seltsamen Altiplano-Besucher nicht irritieren.

Ohne Notiz von uns zu nehmen spzieren sie majestätisch streitend an uns vorbei. Gerade noch rechtzeitig bekomme ich den Foto betriebsbereit und kann das Schauspiel in Bildern festhalten:

Alpakas stolzieren vorbei an der Laguna ColoradaFotokulisse mit Alpakas im bolivianischen Altiplano

Ein weiteres Mal fragen wir uns, ob es in einer Höhe von jenseits von 4.000 m doch nicht öfters zu halluzinatorischen Erscheinungen kommt. Allerdings ist das dann hier eine in Gruppen auftretende Wahrnehmungsstörung...

Alle geniessen den Ausflug zur Laguna Colorada und spazieren an der Wasserkante entlang. Alle sind mit Fotos bewaffnet und schießen sicherlich beeindruckende Bilder.Alpakas an der Laguna Colorada in Bolivien

So nähern wir uns langsam einigen grasenden Alpakas und bewundern die vielen Flamingos, die sich hier an der durchschnittlich ½ Meter tiefen Lagune aufhalten. Kurz sind wir in unseren wegen des kalten Windes warm eingepackten Trekking-Klamotten interessant, dann fressen sie weiter.

Bekannt ist die Laguna Colorada auch für die vielen Flamingos, die sich bei der Lagune aufhalten. Außer dem Andenflamingo gibt es hier noch zwei weitere Arten.

Flamingos in der roten Laguna Colorada in BolivienFlamingos im bolivianischen Hochland

Als die Sonne sich langsam dem Horizont nähert werden wir langsam wieder aufgesammelt und zurück zu unserer Unterkunft im Niemandsland der bolivianischen Anden gefahren.
Ein wahnsinnig erlebnisreicher Tag geht dann bei einem einfachen aber wohlschmeckenden Abendessen im Flur unserer Schlafstätte zuende.

Allerdings lasse ich es mir als Hobby-Astronom nicht nehmen mit der Kamera bewaffnet nochmals nach dem Südsternenhimmel über der kristallklaren Nacht auf 4.300 m Höhe zu sehen.

Der spektakuläre Nachthimmel im Hochland von Bolivien

Bitter kalt es ist, aber nicht weniger spektakulär wie die anderen Erlebnisse des Tages...

Nach einer durchwachsenen Nacht in der wohl nur Conny halbwegs "normal" geschlafen hat stehen wir am nächsten Morgen ziemlich gerädert auf. Auch das gefühlt -5° kalte Wasser im einzigen Waschbecken bringen uns noch nicht so richtig auf Touren...

Trotzdem geht es weiter auf unserer Fahrt zur Salar de Uyuni, die uns über weitere phantastische Landschaften weiter nördlich zum spektakulären Arbol de Piedra (Baum aus Stein) führt. Diese ca. 7m hohe Steinskulptur wurde durch die in Bodennähe stark wehenden Winde geschaffen.

Der markante Arbol de Piedra im Altiplano von BolivienPfade im bolivianischen Altiplano

Niemand weiss wie lange der steineren Baum noch das Gleichgewicht hält und so für Besucher eine der vielen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg nach Uyuni bleibt.

 

In der weiteren Fahrt kommen wir noch an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, mitgeschrieben haben wir u.a. die Laguna Hedionda, die Laguna Canapa und die Laguna Honda, die uns u.a. schon einen Vorgeschmack auf das gleißend helle Weiß der Salar de Uyuni geben.

Es ist Essen gerichtet im Altiplano von BolivienEin Flamingo in der Laguna Honda in Bolivien

Als wir schließlich die Bahnstrecke zwischen Calama in Chile und Uyuni überqueren bestätigt sich die Geisterhaftigkeit der Region im Altiplano. Unser Guide meint "der Zug für diese Woche sei schon durchgefahren". Nun dann posiert es entspannter auf den Schienen... :-)

Nach einigen Kilometern mehr finden wir dann in einem kleinen Dorf in der Nähe der Salar de Uyuni ein Nachtquartier.

Unser Defender hat einiges mitgemacht auf der Strecke im bolivianischen Altiplano

Wir haben Glück und bekommen so etwas wie ein Doppelzimmer. Am nächsten Morgen sind wir halbwegs ausgeruht als wir sehr früh Morgens losfahren...


zur Salar de Uyuni in Bolivien


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