|
Wir zahlen für das DZ ca. 8 EUR und haben einen schönes Zimmer
mit einem wunderbaren Blick über die Bucht von Copacabana und
den See. Einfach toll!
Wir
stellen unsere Uhr noch eine Stunde vor und laufen vom Hotel
aus bergab zum Hafen und Strand. Wir wollen in einem der zahlreichen
Restaurants am See etwas Essen.
Gibt es hier nicht was aus unserem "Ländle", Gulasch
mit Spätzle und Blaukraut. Wir denken wir sehen nicht recht.
Und das ist Bolivien ?
Überhaupt führen wir uns etwas überrumpelt hier. Man fühlt
sich wie an der türkischen Riviera, Sonne, Strand, Boote und
"Meer".
Dennoch sitzen wir am Strand des bolivianischen
Städtchens Copacabana und befinden uns auf 3.810m Höhe über
dem Meer!
Leider können wir für den heutigen Tag keine Bootstour auf
dem Teil des titicacasees in Bolivien mehr
buchen und so machen wir einen Spaziergang am Titikakasee und
durch den kleinen
Ort.
Immer bergauf kommt man zum Hauptplatz
mit der riesigen und sehenswerten Basilika Virgen de la Candelaria.
Sie wurde erst im frühen 19. Jh fertiggestellt, obwohl schon
ca. 1600 mit dem Bau begonnen wurde.
Um die Basilika dreht
sich auch eines der drei Feste, für die die bolivianische Stadt
Copacabana bekannt ist,
die Fiesta de la Virgen de Copacabana, das meist Anfang August
hier stattfindet.
Gegenüber befindet sich der Hauptplatz des Ortes, der Plaza
2 de Febrero mit schön angelegten Gärten und einigen Geschäften
am Rand.
Zwischen diesem Platz, dem Plaza Surce (neben dem
sich auch das Hostal Colonial del Lago befindet) und dem Hafen am
titicaca-See ist
quasi die Stadtmitte mit den meisten Geschäften, Wechseltischchen
und Restaurants.
Noch eine weitere Ebene der Verwunderung über
unseren ersten Ort in Bolivien sollte uns erwarten. Im Reiseführer
hatten wir gelesen, dass es einen kleinen Berg gibt, von dem
sich eine schöne Aussicht auf den Ort und den Titicacasee ergibt.
|