
Reisebericht Urlaub in Bolivien -
La Paz, Titicaca und Altiplano
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 Reiseberichte
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Reisebericht Peru und Bolivien
- Chacaltaya in Bolivien - Berge und Trekking
auf 5.300 m Höhe...
ca. 40 km nördlich von La Paz liegt Chacaltaya, der Berg in
Bolivien ist
das höchstgelegene
Skigebiet der Welt. Skigefahren wird dort kaum. Doch es ist
wegen der Höge und Aussicht ein beliebtes Ausflugsziel. |
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Wir fahren nach unserem morgentlichen Stopp
in der Mondlandschaft nach El Alto.
Hier gibt es die Möglichkeit
noch Kleinigkeiten einzukaufen und den Coca-Tee wieder gesittet
loszuwerden.
El Alto ist als Hochstadt von La Paz bekannt.
Sie liegt am Rand des Talkessels in dem sich La Paz befindet
und befindet sich auf der Hochebene, die sich hier viele Kilometer
entlangzieht.
Da in La Paz kaum mehr gebaut werden kann, vergrössert
sich El Alto täglich.
Hier wohnen vor allem die vielen ärmeren Zuwanderer
aus den verschiedenen Landesteilen, die es in die Stadt
zieht.
El Alto hat inzwischen schon fast genau so viele Einwohner
wie La Paz selbst. Zusammen sind es rund 2 Mio., mehr als ¼
der Bevölkerung Boliviens!
In El Alto befindet sich auch der Flugplatz
von La Paz. Es ist der höchstgelegene Zivilflughafen der Welt
und er befindet sich auf 4.010m Höhe.
Die Start- und Landebahn
ist hier wegen der dünnen Luft über 5 Kilometer lang!
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Am
nächsten Tag sollten wir das Vergnügen haben von hier aus zurück
nach Peru zu fliegen und so auch über die überlange Startbahn
zu rollen...
Nun fahren wir noch kurz auf einer geteerten
Strasse weiter, bevor es dann rechts ab auf einer Schotterpiste
weitergeht.
Zuerst noch recht gemächlich ansteigend aber kräftig
staubend. Rechts bietet sich ein toller Blick auf die Abbruchkante
des Kraters und die Stadt La Paz im Krater selbst.
Die Strasse, d.h. der Feldweg steigt immer
steiler in Serpentinen den Berg hinauf. Ziemlich ausgewaschen
und abenteuerlich.
Unser Guide meint, dass wir wohl Glück haben
werden. Die letzten beiden Touren waren nicht möglich, weil
Schnee auf dem schmalen Weg die kleinen Buschen zum Umkehren
gezwungen haben.
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Dem war auch so, wir kommen an der gigantisch
gelegenen Berghütte am Gletscher
Chacaltaya auf 5.300 m Höhe an und haben zwei Stunden Aufenthalt.
Die Zeit nutzt man hier i.d.R., um den nahegelegenen
Berg mit zwei sehr leichten Gipfeln zu besteigen.
Eigentlich
nicht mehr als ein kleiner Spaziergang, doch auf 5.300m Höhe
doch mehr...
Der Hauptweg ist fast schneefrei und so machen
wir uns kleinen Schrittes auf, den Berg zu erklimmen.
Langsam aber kontinuierlich schiebt man einen
Fuss vor den anderen, macht öfters Pausen, um die Aussicht zu
geniessen (und tief durchzuatmen :-)...
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Viele
Schnaufer später erreichen wir den ersten Gipfel von Chacaltaya
auf 5.500
m Höhe.
Es ist frisch, ein kalter Wind macht es notwendig,
das Kapi mit dem Schaal festzubinden und dabei die Ohren zu
bedecken.
Brrr ist das frisch hier oben. Aber
schön!
Das Wetter und somit die Aussicht sind
gigantisch. Irgend wie ist es nicht viel anders als in den Alpen.
Nur eben 2000 bis 3000m höher!
Ich beschliesse nun auch noch weiter zu gehen
und den zweiten, 50m höheren Gipfel zu erwandern.
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Das
gelingt auch in vergleichsweise kurzer Zeit.
Von unserer Truppe aus dem Bus macht
das nur noch eine Französin.
Und so machen wir uns gegenseitig
unser Gipfelfoto vom höchsten Gipfel von Chacaltaya, den wir bisher bestiegen
und wohl auch in Zukunft besteigen werden.
Und hier in den Anden ist dieser Gipfel nicht
mal so besonders, dass er einen eigenen Namen erhält!
Man kann sich irgend wie in Bergsteiger hineinversetzen,
die
einen unüberwindbar scheinenen Gipfel erklommen haben und anschliessend
die Aussicht geniessen...
Aber "echte" Trekking-Touren
in den Bergen der Anden gehen noch auf ganz andere Höhen...
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Der Abstieg fällt allen vergleichsweise leicht.
Wir haben sogar noch Zeit, das schleichende
Kopfweh mit einem heissen Coca-Tee zu bekämpfen, ehe es via
Schauelstrecke wieder zurück geht nach La Paz.

Hier machen wir oben in El Alto nochmals einen
Stopp, um die nun tolle Aussicht in der Nachmittagssonne zu
geniessen...
Wer übrigens Höhenkopfweh bekommt, sollte
sich in einer Apotheke (Farmacia) Aspirin (Aspirina) besorgen.
Die sind hier sehr preiswert und helfen durch die blutverdünnende
Wirkung gegen das Kopfweh!
Am Abend lassen wir es uns nochmals in La
Paz gutgehen, geniessen ein Menü, gehen früh schlafen und lassen
uns am nächsten Morgen um 6.15 Uhr von einem Taxi (Einheitspreis
von 45 Sol) zum Flughafen
nach El Alto bringen.
Hier kehren wir noch kurz beim Burger
King ein, ehe uns unser Flieger in 55 Minuten
nach Cusco, Peru bringt. Dabei wird die Uhr nochmals zurückgestellt,
so dass wir effektiv um 8.55 Uhr 5 Minuten vor unserem Abflug
ankommen und den Tag in Cusco noch komplett nutzen können...
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Alle Informationen über Bolivien und La Paz sowie Routen und Reisetipps in Bolivien wurden von uns sorgfältig geprüft. Trotzdem kann es sein, dass Angaben zu Touren, Wegstrecken, Verlauf, Länge oder Sehenswürdigkeiten in Peru und den touristisch interessanten Orten und Sehenswürdigkeiten in Bolivien nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.
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