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Nach dem Frühstück treffen wir uns am Bus zur Heimfahrt über Potsdam.
Die Stadt Berlin hat uns alle begeistert und wir werden bestimmt einmal wiederkommen.
Wir verlassen die Stadt mit den vielen Gesichtern und fahren durch den herrlichen
Grunewald. Vom Bus aus können wir einen Blick auf den Wannsee, eine der "grünen
Lungen" Berlins, werfen.
Dann kommen wir nach Potsdam, der kleinen Schwester Berlins. Die Stadt hat
fast 130.000 Einwohner und ist schon immer eng mit Berlin verbunden. Viele Berliner
haben hier ihr zweites Domizil. Wir stellen allerdings fest, daß hier in Potsdam noch nicht
alles so herausgeputzt ist, wie in Berlin.
Auch in Potsdam erhalten wir sachkundige Führung. Im ehemaligen Marstall,
einem sehr hübschen Barockgebäude befindet sich heute
das Filmmuseum. Auch hier gibt es ein "Brandenburger Tor" (1770), einem römischen
Triumphbogen mit drei Durchlässen am Luisenplatz.
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Baedecker
Berlin
Wieder gegliedert in die drei Hauptteile Stadtgeschichte, Berühmte
Persönlichkeiten und Sehenswürdigkeiten
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1733 entstand das Nauenheimer Tor,
dessen Rundtürme nach gotischen Vorbildern gestaltet wurden.
Gegenüber dem Eingang zum Schloßpark befindet sich eine historische Mühle.
Direkt am Eingang zum berühmten Park und Schloß werden wir von einem Flötenspieler
in historischer Tracht empfangen.
Eine Sammlung von Schlössern und Gartenanlagen ist der 290 ha große Park
Sanssouci. Mit ihren Terrassen und großer Fontäne vor dem Schloß Sanssouci gehört diese Anlage
zu den schönsten und meistbesuchten ihrer Art in Deutschland. Leider reicht
unsere Zeit nicht den herrlich gestalteten Park näher kennenzulernen. Wir müssen
uns mit Fotos vom Schloßplatz aus begnügen.
Schloß Sanssouci ist der prunkvollste Prachtbau Friedrich des Großen. Es
war seine Sommerresidenz.
Die lang gestreckte, spätbarocke Anlage wurde 1745 bis 1747 erbaut. Im Innern
gibt es einen prachtvollen ovalen Marmorsaal. Neben dem Ostflügel liegt die
letzte Ruhestätte Friedrichs des Großen.
Wir sehen im Park vor dem Schloß eine Tanzgruppe in Trachten aus der Renaisance-
und Barockzeit die, wie es aussieht, gerade eine Probe abhalten.
Unsere Rundfahrt durch Potsdam geht weiter. Unsere Führerin berichtet über
die Stadtgeschichte, über Schlösser, Gärten, Straßen und Plätze. Viele geschichtsträchtige Gebäude
werden gezeigt und erklärt. Es gibt hier auch eine Russische Kolonie mit typischer
Architektur und Russ.-Orthod. Kirche von 1829.
Eine Tour zu verschiedenen Schlössern in und um Potsdam wird angeboten.
Unsere Zeit ist knapp. Wir machen nur einige Bilder vom Bus aus. Auch eine Schiffahrt auf den vielen Gewässern Potsdams, sogar
eine Wannseerundfahrt, wäre interessant.
Wir stoßen auch in Potsdam mehrfach auf die leidvolle Zeit des Dritten Reiches. Unsere Führerin
zeigt uns ein ehemaliges KGB-Gefängnis.
Nach der Führung parken wir
den Bus nahe der Peter- und Paulskirche. Sie ist allerdings zur Zeit eingerüstet.
Wir laufen nochmals in die Stadt zum Essen, Kaffee trinken oder Eis essen.
Im Holländer Viertel ist gerade ein Töpfermarkt und es gibt schöne Stücke
zu bewundern. Wir schlendern durch die Straße, die rechts und links gesäumt
ist von zweigeschossigen Backsteinhäusern. Die mit schönen Giebeln geschmückten
Häuser ergeben ein reizvolles Straßenbild. Auch ein traditionelles Restaurant
"Zum Fliegenden Holländer" wartet auf Gäste.
Am frühen Nachmittag treten wir endgültig unsere Heimreise an. Über Leipzig
- Bayreuth - Nürnberg kommen wir wieder gut in unserer Hohenlohischen Heimat
an.
Ein wunderschöner Ausflug nach Berlin und Potsdam hat bei uns bleibende Erinnerungen
hinterlassen. Wer noch Zeit hat für einen Erholungsurlaub,
dem sei die wunderschöne Insel Rügen
empfohlen...
Reiseführer
für Berlin und Potsdam...
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