|
Sa, 20.1.07
Es wurde alles gut. Nach ein paar Luftlöchern
und 24 Stunden Flug lande ich früh um sieben in Sydney. Wie
gut, dass mich jemand abholt. Von der Familie empfangen zu werden
gibt mir ein Gefühl von Heimkommen.
Das beste, was man tun kann, um den Jetlag
zu überwinden: Sich nach 3-4 Stunden Mittagsschlaf aufraffen
und auf zum Sydney Festival! Gleich am ersten Abend erlebte
ich so ein wunderbares Konzert der Reihe "Symphony in the
Domain" innerhalb des Sydney Festival. Die Domain ist ein
großer Park in der Innenstadt Sydneys, in dem sich schon am
Nachmittag die ersten Leute die besten Picknick-Konzert-Plätze
für den Abend sichern und dafür freiwillig ein paar Stunden
in der prallen Sonne bei 38°C brutzeln.
Trotz mehrerer Tausend Menschen geht es bei
den Open Air Konzerten in Sydney immer erstaunlich ruhig zu
- keine Drängelei, keine Betrunkenen, keine Müllberge...
Ein
fantastisches Erlebnis inmitten netter Leute aus allen Nationen
und Alterklassen, und das gleich am ersten Abend!
(Das Abfallthema
wird hier ganz einfach gelöst: Jeder bekommt am Parkeingang
zwei Müllbeutel in die Hand gedrückt, die er hinterher an seinem
Picknickplatz einfach liegen lässt - sogar mit Mülltrennung!)
21.-23.1.07 Die ersten drei Tage muss ich
erst einmal ankommen. Der Schock vom deutschen Winter in die
australische Hitze von 36°C muss erst mal überwunden werden. Und die Kinder nehmen mich auch ausreichend in Beschlag ...
Mi, 24.1.07
Am Vormittag geht's mit den Kindern in den
Aquapark - ein Schwimmbad im Olympic Park von 2000. Dort können
sich die Kinder tummeln, rutschen, sich im Kreis herumspülen
lassen oder eine Wasser-Hindernisbahn überwinden. Am Nachmittag
besuchen wir das neu entstandene "Wildlife World"
in der Nähe des Maritime Museum. Es ist doch noch mal etwas
ganz anderes als der Taronga Zoo! Hier kann man z. B. verrückte
Kriechtiere hinter der Glasscheibe bestaunen, die man wirklich
lieber dort lassen möchte... - "War trotzdem nett, Euch
kennen zu lernen!"
|