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Phillip Island und Abreise

Zweiter Reisebericht Australien - Phillip Island mit Nobbies Centre und Pinguinparade

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  Phillip Island:
   

Mi, 15.10.2008

Heute beginnt unser insgesamt sechstägiger Urlaub auf Phillip Island! In aller Frühe steigen wir in den Flieger nach Melbourne, um von Melbourne-Avalon mit dem Mietwagen die südlich von Melbourne gelegene Insel anzusteuern. Unterwegs machen wir noch einen Einkaufsstop. Gegen 17 Uhr erreichen wir unser Quartier in Cowes. Sofort fühlen wir uns wohl in den gepflegten Appartements von „The Coachman“, die von einem sehr netten ehemaligen Österreicher geführt werden. Von hier können wir zu Fuß an den Strand laufen und müssen natürlich erst einmal das Meer begrüßen.

Strandbegrüßung auf Phillip Island

Do, 16.10.2008

Nach dem Frühstück führt unser erster Weg ins Cowes Visitor Centre, wo wir uns gleich für die Hauptattraktion der Insel, die berühmte Pinguinparade, anmelden. Noch am selben Abend werden wir sie besuchen. Anschließend fahren wir auf die westlich gelegene Halbinsel Churchill Island. Dort befindet sich die Churchill Island Heritage Farm, auf der es typische Bauernhof-Tiere zu sehen und zu streicheln gibt - für die Kinder ein Riesenspaß. Außerdem kann man sehen, wie man hier früher gehaust hat: Esszimmer, Schlafzimmer und sogar die alte Waschküche kann man besichtigen. In dem dazugehörigen Café kann man nett eine Kleinigkeit essen.

Am späten Nachmittag statten wir dem Nobbies Centre einen Besuch ab. Die Robben leben auf den vorgelagerten kleinen Gesteinsinseln am südwestlichen Ende von Phillip Island. Man kann sie vom Centre aus über installierte Kameras mittels Joystick selbst aufspüren und unbemerkt am Bildschirm beobachten. Sozusagen eine Live-Übertragung, die ein wenig an Big Brother erinnert. Danach geht’s in Richtung Pinguinparade. Am Wegesrand sehen wir noch ein Echidna, die australische Variante des Igels.

ADAC Reiseführer Australien
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... als Einstiegslektüre zu einem kleinen Preis ist dieses Buch durchaus zu empfehlen...

Echidna - Igel in Australien

Ungefähr eine Stunde vor Einlass in das Gelände sollte man da sein, um einen guten Platz auf den Steintreppen am Wasser zu ergattern. Wir haben Glück und sitzen in der ersten Reihe. Nun gilt es aber noch, bis zum Einbruch der Dunkelheit bei dem doch recht eisigen Wind auszuharren. Alle mitgebrachten Decken und Schals wickeln wir uns um. Und dann endlich – der erste kleine Pinguin kommt aus dem Wasser gewackelt. Seinen weißen Bauch kann man trotz Dunkelheit sehen - Taschenlampen und Fotoblitze sind aber strengstens verboten.

Und dann kommen immer mehr der kleinen geflügelten Freunde aus dem Wasser – es sieht wirklich possierlich aus. Als wir dann den Bordwalk zurückgehen, trauen wir unseren Augen nicht: Die Pinguine watscheln direkt neben dem Holzweg entlang, nur einen halben Meter von uns entfernt. So nah habe ich wilde Pinguine noch nie gesehen – ach was, noch nicht mal im Zoo kommt man so dicht an sie heran! Wir sind auch froh, dass wir nur die Standard-Plätze für 20 AUD gebucht haben, denn die anderen auf den teureren Plätzen haben auch nicht mehr gesehen als wir. Das war ein wirklich beeindruckendes Wildlife-Erlebnis.

Fr, 17.10.2008

Heute nieselt es etwas – ein guter Tag, um uns die „A Maze’N Things“ anzuschauen (www.amazenthings.com.au). Über dem Gebäude schwebt ein laufender Wasserhahn, und auch innen drin gibt es allerlei Kuriositäten. Von dem Spiegelkabinett und -labyrinth aus gelangt man in einen Gravity-Room. Da ist ein schiefer Spültisch, bei dem das Wasser aber an der höheren (!) Seite überläuft, ein Sitz, der nach oben (!) herunterrollt und einiges mehr.

A Maze’N Things

Es ist unglaublich und zutiefst verwirrend zu erfahren, wie es ist, wenn optische und gespürte Information widersprüchlich sind! Dann gibt es noch einen Verkleinerungsraum, in dem die Kinder auf die Erwachsenen herabblicken können, ein Schatzkabinett mit wundersamen Türen und Gittern, und am Schluss passiert man draußen noch ein nicht zu unterschätzendes Labyrinth, das uns mindestens eine dreiviertel Stunde gekostet hat. Anschließend haben wir dann noch eine Partie auf der zugehörigen riesigen Mini-Golf-Anlage gespielt, die mit Granitfelsen dekoriert und mit tollen Hindernissen gespickt ist (Brücken, Spiralen, Wasserbrunnen etc.). Nach diesem Tag waren wir auch wieder ordentlich erschöpft.

Sa, 18.10.2008

Nach dem Frühstück wollen wir nur noch mal kurz zum Hafen schauen. Am Wasser angekommen, waren die Kinder binnen kurzem patschnass, und da die Sonne uns einen richtigen Sommertag bescherte, machten wir kurzerhand einen Strandtag daraus.

Cape Woolamai

Es war wunderbar. Am späten Nachmittag machten wir dann noch eine kleine Wanderung zum Cape Woolamai. Dort gibt es ein paar tolle Felsen (The Pinnacles).

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Felsformation: The Pinnacles

Der Weg führte uns vorbei am schönsten Surfstrand der Insel. Vom hochgelegenen Walking Track hat man einen schönen Blick auf das Wasser und die Insel (wenn nur die penetranten Fliegen nicht wären!). Zwar sind die Kinder nicht gerade hell begeistert von der Lauferei, aber die Pinnacles sind dann doch einen Blick wert. Schade, dass der Sonnenuntergang noch eine Weile hin war – das muss sich wirklich lohnen!

So, 19.10.2008

Heute ist das Wetter wieder etwas durchwachsen. Aber die Insel hat ja noch genug zu bieten, zum Beispiel die Chocolate Factory. Am Eingang gibt’s gleich eine Begrüßungspraline, die ganz ausgezeichnet schmeckt (das hätte ich beim Gedanken an die uns sonst bekannte australische Schokolade nicht erwartet!). Wenn man weitergeht, kann man hinter eine Glasscheibe den Mitarbeitern bei ihrer Arbeit zusehen.

Chocolate Factory

Travel Handbuch Australien
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7. vollständig überarbeitete Auflage vom März 2006

Dort entstehen Delphine, kleine Schokoladenhäusschen und verschiedene Pralinensorten. Im Cafè kann man eine heiße Schokolade trinken, die ihren Namen wirklich verdient. Außerdem gibt’s gefrorene Banane mit frischem Schokoüberzug – hmmmm! Hinterher besuchen wir noch die Koalas im Koala Conservation Centre.

Koala Conservation Centre

Auf hochgelagerten Boardwalks kann man recht dicht an die Beuteltiere herankommen.

Mo, 20.10.2008

Heute heißt es Abschied nehmen von Phillip Island. Wir fahren noch einmal an dem einen oder anderen Highlight-Punkt vorbei und trinken zum Abschied noch eine Schokolade in der Schokoladenfabrik. Es folgen Rückfahrt und -Flug nach Sydney.
 

  Abschied von Sydney :
   

Di, 21.10.2008

Wiederankommen in Sydney. Die Urlaubskoffer werden ausgepackt, während ich meinen Koffer für die Rückreise nach Deutschland am nächsten Tag gleich wieder einpacke. Noch einmal mit den Kindern herumalbern und viel lachen ist angesagt.

 

 

Mi, 22.10.2008

Nach dem Frühstück werden gleich die Schnitzel angesetzt. Gegen 12 Uhr durchfährt mich beim Blick auf mein Flugticket ein Schreck – der Flieger geht eine halbe Stunde früher, als ich im Kopf hatte! Jetzt muss alles schnell gehen. Die Große schnell noch aus der Schule abgeholt und ab in Richtung Flughafen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die zweieinhalb Wochen schon wieder um sind. Es war wieder wunderschön in Australien. Bye bye und bis zum nächsten Mal!

 

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