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Aufenthalt in der Metropole Melbourne

Reisebericht Australien - die Region Adelaide mit Kangaroo Island sowie Melbourne und die Great Ocean Road im Frühjahr 2007:

   

  Flug nach Melbourne und Stadtteil St. Kilda:

   

Der Flug von Adelaide nach Melbourne war abenteuerlicher als erwartet. Fix und fertig vom Schnorcheln mit den Delphinen sehnten wir uns nach unserem Bett im vorreservierten Hotel Olembia im Stadtteil St. Kilda. Komischerweise war unser Flug nicht an der Departure-Tafel angeschrieben - dabei hatten wir doch eben eingecheckt?! Naja, dachte ich, Muttern kann mal wieder nicht richtig lesen - und fand an der Anzeige schließlich das Ziel "Avalon". Dunkel erinnerte ich mich, dass es zwei Flughäfen in Melbourne gab und ich wegen Preisvorteil Avalon gebucht hatte. Aber warum stand dort nicht Melbourne-Avalon?

Ich zückte meinen Stefan-Loose-Reiseführer und mein Adrenanlinspiegel schnellte augenblicklich in die Höhe: Wir waren unterwegs zum "Frankfurt-Hahn" von Victoria! Avalon lag nämlich ca. 55 km südlich von Melbourne.

Mayflower On Lonsdale Service Apartment
Hotel Tipp:
Mayflower On Lonsdale Service Apartment

Na fein, so erreichen wir unser Hotel nie bis 19 Uhr, bevor die Rezeption schließt. Nach ein paar Schlägen auf die eigene Stirn kehrte aber bald mein Humor zurück: Wer reist, kann sich verirren - wer nicht reist, bleibt zu Hause.

Zum Glück sind wir ja in Australien, und es gibt einen zuverlässigen Shuttlebus zum Southgate Melbourne, dessen Fahrplan auf die Flugzeiten abgestimmt ist (one way 19 AUD). Anders als in Frankfurt-Hahn fährt der Bus hier nicht stur nach Plan, sondern wartet, selbst bei Flugverspätungen wie in unserem Fall, auf die Gäste. Die Antwort des Busfahrers auf meine Frage, wann er denn losführe: "When you are here." Aha. Nach einigen Telefonaten mit dem Hotel wurden wir dann sogar vom Hoteleigentümer höchstpersönlich am Southgate abgeholt und erhielten so gleich auf dem Weg in die Herberge eine kleine Stadtrundfahrt mit den wichtigsten Insidertipps. (Wer hat so was schon mal in Deutschland erlebt?) Das Hotel / Hostel Olembia (www.olembia.com.au) kann man nur empfehlen.
 

So, 4.2.07

St. Kilda ist ein lebendiger Stadtteil mit palmenbestandener Promenade und vielen netten Ausgehmöglichkeiten. Sonntags ist entlang der Promenade ein netter Kunsthandwerker-Markt, auf dem man zum Beispiel günstig handgefertigte und sogar flugtaugliche Echtholz-Boomerangs erstehen kann (mit aerodynamischem Schliff und viel schöner als die teureren industriellen Sperrholzteile aus dem Souvenirshop). So schlendern wir zwei Frauen erst mal über den Markt und genießen dabei den Meerblick.

Die palmengesäumte St.Kilda-Promenade in Melbourne

Auch Fisch kann man in St. Kilda gut essen - zum Beispiel im Claypots (213 Barkly St.), das nach dem heutigen Abendessen unversehens zu unserem Stammlokal wurde. Nur ganze Fische in allen Gewichtsklassen werden hier serviert - eine Gaumenfreude, die ihresgleichen sucht! Nach 20 Uhr kriegt man dort kaum noch einen Platz - es sei denn in der Eisvitrine zwischen den wenigen verbliebenen Meeresbewohnern.
 

Mo, 5.2.07

Es ist ein heißer Tag und wir schlendern einfach planlos los durch St. Kilda. Vor einem asiatischen Wellness-Laden treffen wir eine nette deutsche Frau mit Baby auf dem Arm und kommen ins Gespräch. Als ihr australischer Mann italienischer Herkunft von seiner full-body-massage zurückkehrt, laden uns die beiden ein, mit ihnen gemeinsam zu essen. Die ungeplanten Tage sind oft die schönsten! Es war total nett und wir erfahren von fortdauernden Schwierigkeiten mit der Aufenthaltsgenehmigung für die junge Mutter trotz Trauschein und gemeinsamem Baby.

Am Nachmittag halten wir ein Schläfchen im Hotel, da es für einen Strandtag definitiv zu heiß ist - keine Minute kann man es in der Sonne aushalten. Am Abend folgen wir dem Hinweis unseres Hoteliers David und laufen mit Taschenlampe zum Pier, wo sich zur Dämmerung ab und zu Pinguine zeigen. Leider bekommen wir aber an diesem Abend keinen zu Gesicht.
 

  Innenstadt und Observation Deck der Twin Towers von Melbourne:

   

Di, 6.2.07

In Melbourne muss man sich auf krasse Temperaturunterschiede gefasst machen - gestern mit 38 Grad selbst für den Strand zu heiß, mussten wir heute mit Pullover, Windjacke und Schal frischen 18 Grad strotzen. So begaben wir uns diesmal in die Innenstadt. Die Fußgängerzone von Melbourne, die Bourke Street Mall, ist sehr nett, die Shoppingmöglichkeiten nahezu unbegrenzt. Es heißt, es kämen sogar Sydneysider nach Melbourne zum Shoppingbummel. Im Body Shop nehme ich mal wieder eine Massage ...

Am Abend in St. Kilda wieder ins Claypots - diesmal muss ein Barramundi dran glauben. Auf dem Rückweg schlendern wir noch einmal die Acland Street entlang und werfen einen Blick in die Schaufenster der berühmten Konditoreien, die fast schon Wahrzeichen von St. Kilda sind:

Ein CakeShop im Stadtteil St.Kilda in Melbourne

 Mi, 7.2.07

Nun sind wir schon im Strandbezirk von Melbourne und können doch nie an den Strand, weil es entweder zu heiß oder zu kalt ist. Heute wieder unter 20 Grad - brrrr! (Jetzt verstehe ich, warum meine kleine Schwester bei 18 Grad in Sydney immer sagt, es wäre eisig, während ich es in Deutschland bei 10 Grad im Februar angenehm mild finde ...) Also noch mal in die City und diesmal rauf auf das Observation Deck der Twin Towers.

Aussicht vom Observation Deck der Twin Towers in Melbourne

 Australien - eine Reise durch Landschaft, Kultur und Alltag
Australien - eine Reise durch Landschaft, Kultur und Alltag

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Mittwochabend ist ab 18 Uhr außerdem der große Queen Victoria Nightmarket (Elisabeth St./ Ecke Victoria St.). Über das teilweise überdachte Areal kann man nett drüberschlendern, von Souvenirs über Kleidung, Taschen und Artcrafts ist so ziemlich alles vertreten. Auch Massagen sind wieder im Angebot (sehr preisgünstig). Mehrere kulinarische Stände laden zu Känguru-Steaks, Kroko-Burger und anderen Leckereien ein.
 

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