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Alberta's Nationalparks -
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Reiseberichte

Die Stadt und die Umgebung im Banff Nationalpark, Westkanada

Reisebericht Alberta, Urlaub mit dem Wohnmobil in Kanada's Westen

 

 13.06.04: Banff und The Fairmont Banff Springs Hotel
 

 Bereit zu neuen Taten fahren wir ca. 8.30 Uhr los. Beim Ausfahren wird noch an der Dumpstation entleert und Frischwasser aufgefüllt. Heute müssen wir dringend einkaufen, da einige Dinge ausgehen. Wir fahren auf Str. 1A, einer Nebenstraße zum Highway 1, kurvenreich durch den Wald.


  

Es ist Sonntagmorgen und sehr ruhig. Es wäre eine gute Gelegenheit, evtl. Bären zu begegnen.

Wir rasten kurz am Bakker Creek Rastplatz und schauen rechts in ein weites Tal, es müßte das Bow-Tal sein, und sehen dahinter die Berge. Auf der linken Seiten erblicken wir auf den markanten Bergstock der Castle Mountain, der seine Gipfel in Wolken hüllt. Rechts unten fährt ein Reisezug der Rocky Mountaineer Railtours. Auch so kann man Urlaub machen in Kanada.

Kurz danach steht rechts ein junger Elch, der dann im Wald das Weite sucht. Beim Johnson Canyon machen wir eine 1 ½ -stündige Wanderung den Canyon entlang zum unteren und zum oberen Fall.

Ein Streifenhörnchen steht mir Portrait für ein Foto. Beim Ausfahren aus dem Parkplatz blicken wir zurück auf Castle Mountain. Die Gipfel sind nun fast aus den Wolken.

Wir fahren weiter Richtung Banff auf der schönen ruhigen Nebenstraße 1 A durch das Tal. Rechts und links zeigen sich hohe Berge mit Schnee. Plötzlich rechts und links Elche, die ich ziemlich nah vom Autofenster aus fotografieren kann.

Dann stoppen wir an einem Aussichtspunkt und schauen in das herrlich grüne Tal des Bow-River. Nun sind wir kurz vor Banff und unsere Straße 1 A mündet in den Highway 1.

Wir fahren rechts ab und nach Banff. Wir durchfahren die schöne Hauptgeschäftsstraße, die Banff Avenue. Banff ist eine schmucke alpine Kleinstadt mit ca. 5.000 Einwohnern und liegt auf 1.380 m Höhe. Sie ist das Zentrum des Banff Nationalpark und im Sommer sehr überlaufen. Banff liegt im Tal des Bow-River und ist rings herum von hohen Bergen umgeben.

Hausberg ist der Mt. Rundle (2949 m). Zuerst gehen wir in Banff im Supermarkt einkaufen und fahren dann zum Museum Historic. 1883 hatten Eisenbahnarbeiter beim Bau der Canadian Pacific Railway hier eine Höhle und heiße Quellen entdeckt und deren touristisches Potential wurde schnell entdeckt.

Die Leute kamen mit der Eisenbahn in die Hochgebirgslandschaft und in die Thermen. In dieser Zeit eröffnete auch das legendäre Banff Springs Hotell 1888 seine Pforten. Der Präsident der Canadian Pacific Railway ließ es errichten. Die Badegäste mußten ja untergebracht werden!

Vom Parkplatz laufen wir auf das The Fairmont Banff Springs Hotel zu. Es sieht aus wie eine Burg mit vielen Türmchen und Winkeln und ist sehr groß und weitläufig. Das Wetter ist gut und wir können die Schau genießen.

das legendäre Banff Springs Hotel in Banff, Westkanada

Das Banff Springs Hotel ist eines der schönsten Beispiele für viele „Bahnhotels“. Es hat heute 770 Zimmer. Schon viele berühmte Gäste haben sich ins Gästebuch eingetragen.

Von der Terrasse des pompösen Palastes haben wir fantastischen Ausblick ins weite Tal des Bow River und die umliegenden hohen Berge. Hier läßt es sich aushalten! Nach einigen Fotos verabschieden wir uns vom berühmten Hotel.

Wir fahren zum Campingplatz Tunnel Mountain und bezahlen gleich für 2 Nächte jeweils Can. Dollar 26,--. Der Platz liegt außerordentlich schön, etwas erhöht und ist rundherum von herrlicher Bergkulisse umgeben. Wir sind von diesem Platz begeistert.

Am Campingplatz in der schönen Bergkulisse von Alberta, Kanada

Wir genießen ihn gleich bei einem kurzen Sonnenbad. Danach bereiten wir das Abendessen. Es gibt Lachs mit Nudeln und eine Schüssel grünen Salat. Den Abend verbringen wir bei einem Spaziergang um unseren aussichtsreichen Platz. Dann wird es bald Zeit in die Heia.

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 14.06.04: Banff und eine Wanderung am Sulphur Mountain

 

 
 

Heute ist unser 35. Hochzeitstag! Wir beschließen: jede Partie erkundet alleine Banff und Umgebung und heute abend treffen wir uns wieder hier. Klaus und ich fahren los in die Stadt Banff. Auf dem Weg dorthin fahren wir einige Aussichtspunkte an und genießen den Blick auf die Stadt vom erhöhten Standpunkt. Dann nehmen wir uns bei gutem Wetter die City vor.

Kleine Geschäfte, Souvenierläden und gemütliche Lokale wechseln sich ab. Die hübsche Stadt gefällt uns sehr. Die Banff Avenue ist blumen- und fahnengeschmückt und man hat einen herrlichen Blick auf den Cascade-Mountain. Wir kaufen schöne Souveniers und sitzen dann in einem Cafe bei Cappucchino. Nach Banff möchte ich irgendwann einmal wieder herkommen!

Nach der City fahren wir zur Talstation der Sulphur Mountain Bahn. Sollen wir mit der Gondel fahren oder hinauflaufen zum Sulphur Mountain? Es geht auf 2286 m und ca. 3,5 km aufwärts zu einer großartigen Aussicht auf die ganze herrliche Umgebung. Während wir überlegen, nimmt uns das Wetter die Entscheidung ab. Es zieht zu und wird bald regnen!! Wir warten eine Weile, müssen aber dann leider einsehen, daß es sich nicht lohnt, da oben ist bestimmt keine Sicht ist.

Bei Nieselregen fahren wir zurück und an die nahen Vermillion Lakes. Es ist ein Sumpfgebiet am Bow River. Wir fahren an den drei Seen entlang und machen an einer hübschen Stelle erst einmal Kaffeepause. Es wäre ein guter Platz zur Tierbeobachtung. Es hat hier viele Biber. Wir blicken auf den wolkenverhangenen Mt. Rundle. Rechts auf der Halbinsel im See grasen junge Elche oder Wapitihirsche.

Zurück an der Straße halten wir gleich wieder am nächsten rechten Parkplatz. Es ist der Ausgangspunkt zum Fenland-Trail. Der Regen hat aufgehört und der Trail führt uns 2 ½ km durch ein ausgedehntes Marschland durch Wald und an den Seen entlang. Die flache Landschaft steht im Kontrast zur Gebirgsszenerie, die sich rund herum bietet.

Es ist jetzt 14 Uhr und nachdem das Wetter wieder ordentlich ist, wollen wir doch noch aufsteigen, um den Blick von oben auf Banff und Umgebung zu genießen. Wir steuern den Ausgangspunkt zur Wanderung auf den Aussichtsberg Tunnel Mountain an und machen uns startklar. Doch es ist heute wie im April und es fängt wieder an zu regnen. Wir trinken Kaffee im Wohnmobil während ein Wolkenbruch herniedergeht.

Es wird ganz hell, der Regen hat aufgehört und ca. 15 Uhr können wir starten. Es geht immer wieder aussichtsreich in Serpentinen höher und durch lockeren Kiefernwald. Wir sehen zwei Wapitihirsche am Hang. Nach knapp einer Stunde sind wir schon oben auf 1690 m und die Sonne scheint. Wir haben nach allen Seiten beste Aussicht.

Dieser Anblick entschädigt für teilweise schlechtes Wetter. Banff, das weite Bow-Tal liegen uns zu Füßen. Dazu haben wir Panoramablicke in die Rockies. Ich hole eine Plastiktüte aus dem Rucksack und wir sitzen eine Weile oben auf glatten Steinen und schauen.

Beim Abstieg haben wir noch einen Superblick auf das Banff Springs Hotel.

In unserem Wohnmobil angelangt, fahren wir zu den heißen Quellen bei Banff, den Upper Hot Springs. Wir genießen die Vorzüge des warmen Bades bei einer sehr guten Aussicht auf die Berge. Das Bad tut unseren Knochen gut. Es wird von 47 Grad an der Quelle auf 39 Grad heruntergekühlt. Danach kaufen wir in Banff noch ein fertiges Hähnchen für unser Abendessen.

Ich würde gerne noch an den schön beschriebenen Minnewanka Lake fahren. Er liegt nur einige km von Banff entfernt. Leider hat Klaus keine Lust mehr. Er hat Hunger und will zum Campingplatz. Ich habe also Pech, der Minnewanka wird mir fehlen!

Am aussichtsreichen Campingplatz angekommen ist es inzwischen 19.30 Uhr und wirklich Zeit fürs Abendessen. Nach Essen und Duschen machen wir einen Abendspaziergang. Es gibt hier eine andere Art von Murmeltieren, die Präriehunde, die immer wieder Männchen machen.

Wir kommen ins Gespräch mit einem Amerikaner aus Texas, als ich sein Riesen-Wohnmobilbus mit angehängtem Pkw fotografiere. Er lädt uns ein und zeigt uns sein fahrendes Haus. Auch Frau und Hund lernen wir kennen und sind gleich per „Du“. Er drückt auf den Knopf und hydraulisch bewegen sich die Außenwände samt Möbeln weiter nach außen und wieder nach innen. Beim Stand auf optimale Breite und zum Fahren verkürzt auf Busbreite. Wir staunen!

Dann sitzen wir noch zu viert im Wohnmobil und erzählen bei einem Bier die heutigen Erlebnisse. Eigentlich sollten wir noch einige Tage in dieser wunderbaren Gegend bleiben. Es würde uns nicht langweilig werden. Doch morgen soll es weiter gehen.

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der Reiseführer für Individualreisende aus dem Stefan Loose Verlag 

 
 15.06.04: die bizarren Erdpyramiden von Hoodoos

 

  
   

Um 8.45 starten wir und verlassen diesen liebgewonnenen Ort. Am Ausgang von Banff, in der Nähe unseres Campingplatzes, machen wir nochmals einen Halt bei den „Hoodoos“, bizarren Erdpyramiden im Bow River Valley.

Gegenüber erhebt sich der Mt. Rundle. Danach müssen wir noch tanken. Um 9.45 Uhr düsen wir los. Wir fahren auf Highway 1 wieder zurück bis Lake Louise.

In Lake Louise geht es links den Highway 1 West weiter. Wir fahren dahin, lichter Wald links, rechts ein Fluß und Wald und vor und hinter uns Schneeberge. Es ist leicht bewölkt. Wir sind nun auf 1400 m hoch und haben einen schönen Blick nach rechts zu den Castle Mountains.

die Erdpyramiden von Hoodoos im Jasper Nationalpark, Westkanada

Im Radio wird vor Bären gewarnt, gleichzeitig steht ein Bärwarnschild an der Straße. Ich sitze also unruhig.

 

 Wir verlassen nun Alberta und bereisen wieder British Columbia. Chronologisch weiter geht’s nun wieder mit
unserem Reisebericht British Columbia

 

Urlaubsbericht Alberta in Kanada
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